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Das wünschen sich die zwölf Ortsteile

Dorferneuerung Dautphetal Das wünschen sich die zwölf Ortsteile

Es sei hervorragend geglückt, die Situation vor Ort sowie die Vorstellungen für die Zukunft zusammenzutragen, sagte Helmut Kind, Moderator des Integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK).

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Die zwölf Ortschaften der Gemeinde Dautphetal erarbeiten gemeinsam Ideen, um sich attraltiver zu machen.

Quelle: Wikipedia

Allendorf. Am Montagabend präsentierten die Vertreter der Dautphetaler Ortsteile beim ersten IKEK-Forum ihre Gedanken. Dabei wurde deutlich, dass den kleinen Orten wie Elmshausen oder Damshausen eine vernünftige Nahverkehrsanbindung fehlt und sie am liebsten einen Bürgerbus hätten, während vor allem die größeren Dörfer wie Buchenau aber zum Beispiel auch Wolfgruben mit dem Straßenverkehr ein Problem haben, vor allem wenn sie an überregionalen Straßen liegen.

Weitere mehrfach genannte Defizite waren fehlende Ortsmittelpunkte beziehungsweise Treffpunkte ebenso wie Räume für die Jugendlichen, fehlende Dorfläden und Gastronomie sowie Übernachtungsmöglichkeiten.

Vorschläge gab es auch, wie zum Beispiel Nutzungskonzepte für die Dorfgemeinschaftshäuser zu erarbeiten und auch deren Variabilität zu vergrößern, einen Steinbruch zum Biotop umzuwandeln, eine ehrenamtliche Helferbörse einzurichten, einen Dorfladen zu installieren oder die Anbindung an das überregionale Radwegenetz zu verbessern.

Vier Arbeitsgruppen entwickeln weitere Ideen

Es gab auch Vorschläge aus den Ortsteilen für die Gesamtgemeinde, wie zum Beispiel die Kegelbahn im DGH Friedensdorf durch eine Bowlingbahn zu ersetzen, Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, ein Heimatmuseum für Dautphetal zu errichten oder das Umfeld der Hinterlandhalle zu gestalten.

Nun sollen vier Arbeitsgruppen aus vier Handlungsschwerpunkten Leitbilder, Strategien und Projektideen entwickeln. Die Arbeitsgruppen sind Kommunikation, Treffpunkte, Dorfgemeinschaft und Kultur; Tourismus und Freizeit; Siedlungsentwicklung, Versorgung und Verkehr sowie Technische Infrastruktur, Wirtschaft, Bildung.

Das zweite IKEK-Forum findet am Mittwoch, 29. April, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Holzhausen statt. Dann sollen die lokalen Projektideen zu gesamtkommunalen Aufgaben konkretisiert werden. Insgesamt sind bis zum Herbst sechs Foren möglich. Danach soll noch vor Weihnachten ein Koordinierungs­termin stattfinden. Denn, so Kind, es solle nicht bei den Plakaten bleiben, sondern auch etwas davon umgesetzt werden.

von Gianfranco Fain

 

Allendorf: Sandra Jakobi

Ehrenamtliche Helferbörse
Sammeltaxi nach Gladenbach
Werbung für Vereine
Ortsteile vernetzen
Region als Wandergebiet anpreisen
Geschichtstafel installieren

Buchenau: Andreas Feußner

Wegen widriger Umstände sei das Buchenauer Plakat nicht fertig geworden, erklärte Andreas Feußner das Fehlen einer optischen Darstellung. So trug der Ortsvorsteher die Stärken und Schwächen des großen Ortsteils vor. Weil die Stärken das Bild eines intakten, gut versorgten, großen Dorfes ergaben, wundert es nicht, dass Feußner nur eine Schwäche nannte: Die Bundesstraße 62, die den Ort durchschneidet und täglich von 12 000 bis 13 000 Fahrzeugen genutzt wird – Tendenz steigend. So fasste Helmut Kind die Situation Buchenaus derart zusammen, dass es für den Ort wohl schwierig werden wird, den jetzigen Stand zu halten.

Damshausen:  Holger Wege

Spielgeräte für Kinder und
Sitzgelegenheiten für Eltern
Schutzzaun für Bolzplatz
Jugend- und Kindertreff im DGH
Bedarfsbus
Dorf-Newsletter

Dautphe: Gerd Hartmann

Ausbau Kellergeschoss des Backhauses
Sanierung Bruchsteinmauern, Treppen zur Kirche und weiteres Umfeld
Umgestaltung Park und Zisternenplatz
Schilder an Ortseingängen
Mensa für Schule und Familienzentrum
Förderung Kinder- und Jugendarbeit
Ausbau Tourismus
Kleinkinderbecken im Schwimmbad

Elmshausen: Jörg Saffrich

Begegnungstätte für Jung und Alt
Geringere Kosten für DGH-Nutzung
durch kleine Gruppen
Gestaltung und Pflege öffentlicher Flächen
Trennwand im DGH

Friedensdorf: Rolli Messerschmidt

Verkehrssituation verbessern
Decken und Beleuchtung der Flure im DGH erneuern
Erhalt /Ausbau gemeindlicher Angebote mit Einbindung derer von Kirchen und Vereinen

Herzhausen: Beate Ronzheimer

Dorfladen im DGH einrichten
Teilsanierung des Schwimmbads
Barrierefreie Zugänge am Friedhof
Fahrradweg-Anschluss nach Dautphe

Holzhausen: Gisor Henkel

Sanierung des Waldschwimmbads
und öffentlicher Gebäude
Parkplatzsituation verbessern
Verbindungsweg nach Steinperf
Anbindung an überregionales Radwegenetz
Wege und Treppen auf Friedhof verbessern
Gastronomie und Übernachtungsmöglich­keiten schaffen

Hommertshausen: Michael Schmidt

Energetische Sanierung des DGH
Nutzung öffentlicher Räume klären
Projekte mit Förderschule anstoßen
Bürgerbus
Keltenhaus ins Dorfleben einbinden
Festplatz
Neue Konzepte für Vereine
Wanderwege ausschildern
„Alter Steinbruch“ zum Biotop

Mornshausen: Reinhard Schwender

Nutzungskonzept für DGH, Kegelbahn /Jugendraum, barrierefreie Toiletten
Kirchenumfeld gestalten
Infrastruktur für Schutzhütte
Neue „Grüne Mitte“ am alten Gemeindehaus
Zukunft des Festplatzes
Regelmäßiges Dorffest
Seniorentreff organisieren

Silberg:  Lars Kolbe

Erhalt des Dorfladens
durch Privat­personen oder Dorfgemeinschaft
Bauplätze durch Abriss von Bauruinen
Bürgertaxi

Wolfgruben: Thorsten Weigand

Familienradtouren anbieten
Sonntags-Café nach Gottesdienst
Wintervergnügen reaktivieren
Tag des Sport anbieten

 
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