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„Das sind positive Nachrichten“

Gewerbepark Salzbödetal „Das sind positive Nachrichten“

Drei Jahresabschlüsse abgearbeitet, 166.000 Euro Überschuss erwirtschaftet und drei Interessenten für Grundstücke im Interkommunalen Gewerbepark Salzbödetal. Das waren die Mitteilungen für die 
Verbandsversammlung.

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Im Interkommunalen Gewerbepark lässt ein Unternehmer aus Lohra eine Halle errichten. Die Erdarbeiten dazu sind im Gange.

Quelle: Gianfranco Fain

Lohra. „Es geht voran“, bilanzierte Werner Waßmuth vor der Verbandsversammlung am Ende des Berichts des neuen Geschäftsführers des „Zweckverbandes Interkommunaler Gewerbepark Salzbödetal“. Voll des Lobes sprach der aus Lohra stammende Vorsitzende der Verbandsversammlung am Dienstag von einer „klasse Sache für die Zukunftsentwicklung des Verbandes“ und davon, dass es „eine gute Entscheidung“ war.

Damit meinte Waßmuth den Wechsel der Geschäftsführung von Gladenbach nach Lohra, der nach den Unstimmigkeiten in der Kassenführung, die zur Einschaltung der Kommunalaufsicht führten, im vergangenen Jahr erfolgte (die OP berichtete). Zuvor hatte Lars Plitt der Verbandsversammlung berichtet, dass nun die geänderten Jahresabschlüsse 2012 und 2013 von der Aufsichtsbehörde geprüft und genehmigt wurden. Somit sind die Unstimmigkeiten bereinigt. Einen Kompromiss dazu hatte die Kommunalaufsicht vorgeschlagen.

Zudem berichtete Plitt, dass auch schon der Abschluss des Jahres 2014 geprüft und genehmigt sei, da dieser schon fertiggestellt war, als die Revision zur Prüfung der vorherigen Abschlüsse im Lohraer Rathaus war. Dies ist durchaus unüblich, da in der Regel erst die Versammlung den Jahresabschluss feststellt und dieser dann der Revision des Landratsamtes vorgelegt wird. Da es aber keine Beanstandungen gab, erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig die Entlastung.

Metallverarbeitender Betrieb hat Interesse

Was mit dem Jahresüberschuss in Höhe von 166 000 Euro, der um rund 50 Prozent geringer als kalkuliert ausfiel, geschehen soll, wird in der nächsten Verbandsversammlung entschieden. Diese soll noch dieses Jahr stattfinden. Allerdings verringert sich der Überschuss noch um rund 76 000 Euro, die an die Hessische Landgesellschaft für die Entwicklung des Gewerbegebietes gezahlt werden müssen. Ferner berichtete Plitt, dass in etwa vier Wochen die Halle fertig sein dürfte, die der zu Beginn seiner Amtszeit gewonnene Geschäftsmann im Gewerbepark errichten lässt.

Zudem informierte er die Versammlung, dass er mit drei Interessenten im Gespräch sei. Zwei davon stammen aus der näheren Umgebung und einer aus Hessen. Bei diesem konkreteren Interessenten handele es sich um einen metallverarbeitenden Betrieb, der sich für eine Fläche von mindestens 1000 Quadratmeter interessiere.

Zu denen vom Verband seit langem gewünschten Hinweisen an der Bundesstraße 255 berichtete Plitt, dass jetzt mit dem Landkreis eine Einigung gefunden wurde, die es ermöglicht, aus beiden Richtungen Vorwegweiser und Wegweiser direkt am Abzweig nach Mornshausen anzubringen. Über den Standort müsse aber noch eine Einigung mit der Stadt Gladenbach erzielt werden. Bürgermeister Peter Kremer signalisierte, dass dies kein Problem sein dürfte.

Die Kosten für die Beschilderung müsse der Verband ebenso tragen wie die nun genehmigten Verkehrsspiegel an der Ausfahrt des Gewerbegebietes, über deren Standort ebenfalls mit der Stadt Gladenbach eine Einigung zu erzielen sei.
Ferner berichtete Plitt, dass der neue Internetauftritt des Gewerbeparks fertig sei. Da noch einige Fotos der Betriebe fehlen, werde dieser wohl aber erst in vier bis sechs Wochen freigeschaltet. Zudem stünde wegen der Erweiterung des Maschinenparks eines Betriebes die Erweiterung der Stromversorgung an, für die aber der Betrieb aufkommen müsse.

Am Ende lobte auch Gladenbachs Bürgermeister Peter Kremer den Geschäftsführer für seinen informativen Vortrag, und forderte ihn auf, diese Art der Berichterstattung weiterzuführen.

von Gianfranco Fain

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