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DRK-Kreisverband schwimmt auf Erfolgswelle

Hauptversammlung DRK-Kreisverband schwimmt auf Erfolgswelle

Gute Nachricht zur Jahreshauptversammlung des DRK-Kreisverbandes: Das Jahr 2012 schließt mit einem positiven Ergebnis.

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Das neue DRK-Präsidium bilden (von links) Dieter Weyel, Werner Evelbauer, Markus Kühbauch, Werner Reitz, Alfred Hausburg, Susanne Köhl, Reiner Kegel, Dr.Thomas Korsukèwitz. Es fehlt Wilhelm Bast.

Quelle: Ingrid Lang

Friedensdorf. Mit Sorge sehen die Verantwortlichen des Kreisverbands aber die im Gesundheitswesen bestehenden finanziellen Risiken, die sich auch auf die eigenen Unternehmen auswirken und dadurch den Handlungsspielraum immer mehr einengen. Kooperationen mit weiteren Kliniken und die Erweiterung des Leistungsspektrums sollten zielführend sein, erklärte Reiner Kegel, der neue Präsident des Kreisverbandes.

Vorstandsvorsitzender Willy Welsch sagte, dass der Kreisverband Biedenkopf seit 1866 bestehe. Zu den Wirtschaftsbetrieben gehören das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Krankenhaus, Seniorenzentrum Lahnaue in Biedenkopf, Seniorenzentrum in Wallau, die ambulante Pflege „plus“ in Biedenkopf sowie das Klinik-Bistro im Krankenhaus. Die Umstrukturierung habe im Krankenhaus bereits ihre Wirkungen gezeigt. Das DRK-Krankenhaus gilt mit seinen 18 Belegärzten und 218 Mitarbeitern als Rückgrat der medizinischen Versorgung im Hinterland. Als sinnvoll habe sich die Kooperation mit dem UKGM und den Medizinischen Versorgungszentren erwiesen. Obwohl die Intensivstation keine Kostendeckung erzielte, leiste sie trotzdem einen enormen Beitrag für die optionale medizinische Versorgung. Die neue installierte Brustschmerzeinheit und die zentrale Notaufnahme machen den Versorgungsauftrag des DRK-Krankenhaus äußerst attraktiv und bringen die medizinische Versorgung auf einen hohen Qualitätsstand. Weiter ausgebaut werde auch der Essensservice.

In 2012 wurde eine zentrale Aufnahmestation eingerichtet, die nicht zu verwechseln sei mit der ambulanten Versorgung außerhalb der Sprechzeiten der niedergelassenen Ärzte. Als erfolgreich erwiesen sich die beiden DRK Seniorenzentren. Ebenso erfolgreich wurde der Bereich der ambulanten Pflege „Plus“, zu dem auch die Wirtschaftsbetriebe Essen auf Rädern, Schulfahr-Dienst und Hausnotruf mit 33 Mitarbeitern gehören, bezeichnet.

Bei der Zusammenfassung aller Betriebssparten mit 366 Mitarbeitern wurde bei einer Bilanzsumme von mehr als 23 Millionen Euro ein Überschuss erzielt. Im Anschluss gab Markus Müller, Geschäftsführer des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen einen Einblick über die geleistete Arbeit, sowie einen Bericht über die Bilanz des Rettungsdienstes. Verbesserungen der Infrastruktur, sowie Verbesserungen und Erweiterungen im Bereich Intensiv-Transport seien erfolgt. In 15 Jahren Rettungsdienst wurden rund 6,5 Millionen Einsatzstunden und 930000 Einsätze erbracht. Im Laufe der Jahre seien die Einsatzzahlen von 43500 im Jahr 1997 auf mehr als 60000 im Jahr 2012 angestiegen. Nächstes Jahr soll die letzte neue Rettungswache in Gladenbach entstehen. Der Rettungsdienst Mittelhessen schloss ebenfalls das Jahr 2012 mit einem Gewinn ab.

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