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CDU will Handel mit Online-Portal stärken

Magistrat CDU will Handel mit Online-Portal stärken

Nächste Woche­ diskutieren die Biedenkopfer­ Stadtverordneten über einen Antrag der CDU-Fraktion, die ein Online-Portal von Einzelhandel und Stadt nach dem Vorbild von „Online-Ciy“ Wuppertal initiieren will.

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Der Magistrat soll mögliches Interesse an einer gemeinsamen Online-Vermarktung von Stadt und Handel ausloten.

Quelle: filorosso.de - Manfred Gerber / pixelio.de

Biedenkopf. Ein Portal nach diesem Vorbild könnte auch den heimischen Einzelhandel in Biedenkopf stärken, indem zusätzlich zu den Ladenöffnungszeiten eine Logistikstruktur angeboten wird, die eine Auslieferung der online-Bestellungen noch am selben Tag  bis 17 Uhr gewährleistet.

Mit ihrem Antrag will die CDU erreichen, dass der Magistrat Gespräche mit dem Werbekreis „Treffpunkt“ Biedenkopf und dem „VGV Wallau“ führt, um auszuloten, ob die Gewerbetreibenden und Dienstleister Interesse an einem gemeinsamen Portal haben.

Die Christdemokraten begründen ihre Idee damit, dass im derzeitigen Wandel geprüft werden soll, ob mit einem solchen Portal die Chancen für die heimische Wirtschaft verbessert werden können. Das Portal in Wuppertal ist ein von Ministerien und Institutionen gefördertes Pilotprojekt, nun sei zu überlegen, ob diese Möglichkeit der Vermarktung auch für kleinere Städte wie Biedenkopf geeignet ist.

Debatte über Kostenübernahme für Hochwasserschutz

Zunächst ist der CDU-Antrag nächste Woche Thema im Haupt- und Finanzausschuss, der am Dienstag, 23. Juni, ab 18.30 Uhr tagt und wird dann zwei Tage später im großen Sitzungssaal des Rathauses ab 18.30 Uhr von den Stadtverordneten erörtert.

Des Weiteren beschäftigen sich die Parlamentarier mit einer Ausgabe von 100.000 Euro für die Teilsanierung der Hochwasserschutzmauer in Engelbach im Zuge des Um- und Ausbaus der L 3081. Mit Hessen ­Mobil wurde zunähst eine grundsätzliche Kostenübernahme für die Schließung der entstandenen Lücke verhandelt – ein Teil der Hochwasserschutzmauer ist infolge der Arbeiten umgefallen. Es wurde dann vereinbart, dass die Ufermauer nicht als Natursteinmauer, sondern als Spundwand mit einer farblichen Beschichtung sowie aufgesetztem Betonkopf als Abdeckung erstellt wird.

Der Auftrag für die Sanierung der Uferwand konnte nicht früher vergeben werden, da im Haushalt 2014 lediglich 50.000 Euro zur Verfügung standen. Dieses Geld wurde allerdings für die Sanierung von Gemeindestraßen verwendet. Da die Umgestaltung des Ortsmittelpunktes von Engelbach nun ansteht, soll auch die Ufermauer saniert werden. 

von Silke Pfeifer-Sternke

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