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Bürgerwind und Stadt schließen Pachtvertrag ab

Windpark Rachelshausen Bürgerwind und Stadt schließen Pachtvertrag ab

Nach der Unterzeichnung des Pachtvertrages zwischen der Stadt Gladenbach und der Bürgerwind Gladenbach GmbH wird demnächst der BImSchG-Genehmigungsantrag für den Windpark Rachelshausen gestellt.

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Gute Laune bei der Vertragsunterzeichnung (von links) hatten der Erste Stadtrat Walter Jakowetz, Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim, Ulf Schmidl und Joachim Wirlemann von Bürgerwind. Sie wurden beobachtet von Bauamtsleiter Ulrich Weber, dem künftigen Bürgermeister Peter Kremer und Stadtverordnetenvorsteher Hans-Hermann Ullrich.

Quelle: Gianfranco Fain

Gladenbach. Gladenbach. Drei statt der bisher vorgesehenen vier Windräder will die Bürgerwind Gladenbach (BWG) GmbH als Pächter und Projektierer des Windparks Rachelshausen am Landratskreuz aufstellen. Die zur Errichtung des Windparks nötigen Pachtverträge unterzeichneten gestern die Vertreter der beiden Parteien im Gladenbacher Rathaus.

Die Stadt sichert sich dadurch das Recht, über eine noch zu gründende Betreibergesellschaft – vermutlich eine GmbH & Co.KG – entsprechend der eingebrachten Flächen bis zu 66,6 Prozent der Anteile am Windpark zu erwerben. Der Rest soll dem Willen der BWG-Eigentümer zufolge aus einer möglichst hohen und lokalen Bürgerbeteiligung zusammenkommen.

Laut Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim erhält die Stadt einen Pachtertrag von zweimal 30000 Euro, zudem Gewerbesteuereinnahmen und sei, was zwar ein unternehmerisches Risiko in sich berge, an der Ertragssituation beteiligt. Joachim Wirlemann von der BWG erklärte, dass die nunmehr 3 statt 4 Windräder auf Kyrill-Windbruchflächen entstehen. Zwar hätten Windmessungen bessere als die bisher angenommenen Werte ergeben, jedoch würden Turbulenzen ein viertes Windrad ausschließen. Nun soll der BImSchG-Genehmigungsantrag gestellt werden, damit möglichst im Frühjahr gerodet und mit dem Bau der Anlagen des Typs Enercon E-115 begonnen werden kann, um 2015 in Betrieb zu gehen.

 

von Gianfranco Fain

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