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Bürgermeister stellt "Sahnestückchen" in Aussicht

Ortsbeiratssitzung Bürgermeister stellt "Sahnestückchen" in Aussicht

Die Verkehrssituation beziehungsweise Verkehrssicherheit der Friedensdorfer Straßen war Hauptdiskussionspunkt während der Ortsbeiratssitzung.

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Auf der Grünfläche an der Landesstraße 3042 in Friedensdorf könnte bald gebaut werden.
Foto: Benedikt Bernshausen

Quelle: Benedikt Bernshausen

Friedensdorf . Im Bürgerhaus sprach Ortsvorsteher Rolli Messerschmidt während der Ortsbeiratssitzung am Dienstagabend auch die Verbindung von der Galgenbergstraße zur Bahnhofstraße an. Die Kreisstraße 73 habe sich in Richtung Damshausen offenbar zu einem „schnellen Weg in das Rhein-Main Gebiet“ entwickelt.

Je nach Fahrtrichtung sei eine starke Steigung oder ein starkes Gefälle vorhanden und dies auch innerhalb des Ortes. So würden 40-Tonner diese Straße befahren, zum Teil mit exotischen Nummernschildern und oftmals mit qualmenden Bremsen. Er habe mit dem Ortsvorsteher von Hermershausen Kontakt aufgenommen, der über das selbe Problem klage.

Ortsbeiratsmitglied Joachim Lies schlug vor, zu prüfen, ob diese Straße überhaupt für eine solche Belastung ausgelegt sei. Auch sei der Kurvenradius für den Schwerverkehr seiner Meinung nach viel zu eng. Nach einer Diskussion war sich das Gremium einig, eine Gesprächsrunde mit den Ortsbeiräten der betroffenen Orte - zum Beispiel Hermershausen - „einzuläuten“, die mit dem selben Problem zu kämpfen hätten.

Bürgermeister Bernd Schmidt berichtete zu aktuellen Themen abgestimmt auf den Ortsteil Friedensdorf. Der Ausbau der „Ludwigstraße“ werde bis Ende Oktober fertiggestellt. Mit dem Ausbau der „Königsberger Straße“ sollte aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit besser noch bis zum Frühjahr gewartet werden. Zufrieden zeigte sich der Bürgermeister mit dem Verlauf der Bauarbeiten an der Landesstraße 3042, die ebenfalls in etwa vier Wochen beendet werden könnten. Da diese Straße jetzt beidseitig einen Gehweg erhalte, könne sie zur Ortsdurchfahrt abgestuft werden, was auch eine Erschließung des Baugebietes in nördlicher Richtung möglich mache. Dabei handele es sich, so Schmidt, um „Sahnestückchen“, die eine Expansion möglich machen. Obwohl diese Straße als Ortsdurchfahrt abgestuft werde, bleibe die Baulast beim Land Hessen.

Ausführlich diskutierte das Gremium die Verkehrssituation im Einmündungsbereich der „Bahnhofstraße“. Schmidt berichtete, dass in den vergangenen Tagen eine kleine Verkehrsschau stattfand. Die ergab, dass die Verkehrsregelung am Bahnhof neu durchdacht werden müsse. Eine probeweise Absteckung mit Baken nach den bisherigen Vorstellungen habe ergeben, dass Grundstücke nicht erreicht werden könnten. Der Bürgermeister schloss nicht aus, probeweise eine Einbahnstraße auszuweisen, um den Verkehr zu entzerren und über den Kreisel abfließen zu lassen. Wichtig sei, dass eine sinnvolle Lösung gefunden werde.

Ortsbeirat Burghard Liesicki beklagte sich darüber, dass der Parkplatz am Bahnhof durch Dauerparker zugestellt werde. Er habe mit Vertretern der Kurhessenbahn Kontakt aufgenommen, berichtete der Bürgermeister, um eine ungenutzte Fläche für Dauerparkplätze umzugestalten. Zu Fragen hinsichtlich des „Friedensdorfer Kreisels“ erläuterte Schmidt, dass ein Garten- und Landschaftsbauer noch für dieses Jahr einen Entwurf zugesagt habe.

Der Ortsvorsteher kündigte an, dass noch vor dem Wintereinbruch ein samstäglicher Arbeitseinsatz auf dem Friedhof notwendig ist. Zum einen sei die Friedhofshalle zu reinigen und auch das Laub zu entfernen. Dazu wolle er in der nächsten Zeit aufrufen. Und Messerschmidt freut, sich dass die Schreinerei Friedhelm Nispel ein Kondolenzpult gespendet hat.

von Helga Peter

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