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Bürgermeister einverstanden mit Kompromiss

Hinrichtungswerkzeuge Bürgermeister einverstanden mit Kompromiss

Ein Ende des Streits um die im Vorgarten eines Hauses aufgestellten Miniaturen von Hinrichtungswerkzeugen scheint möglich.

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Die Miniaturen von Hinrichtungswerkzeugen in einem Vorgarten in der Bahnhofstraße ließ das Ordnungsamt der Stadt Gladenbach für kurze Zeit durch einen Bauzaun verhüllen. Nun ist eine andere Lösung in Sicht.

Quelle: Gianfranco Fain

Gladenbach. Das von Christoph Schiefelbusch, dem Schöpfer und Eigentümer der Kunstwerke, mit Edmund Zimmermann von der Flüchtlingshilfe vereinbarte Vorgehen trifft auf die Zustimmung des Gladenbacher Bürgermeisters. „Das ist ein Kompromiss, mit dem wir leben können“, sagt Peter Kremer auf Anfrage der OP. Somit haben sich weitere Aktionen der Stadt vorerst erübrigt.

Kremer dankte noch am Samstag den beiden handelnden Personen für ihre Gesprächsbereitschaft. Schiefelbusch und Zimmermann hatten sich darauf verständigt, in Erfahrung zu bringen, woher die Flüchtlinge kommen, die in Schiefelbuschs Nachbarhaus untergebracht werden, und mit diesen zu erörtern, ob sie sich an den zur Schau gestellten Miniaturen stören würden.

Zudem sicherte Schiefelbusch gegenüber Zimmermann zu, dass er die Gegenstände aus seinem Garten entfernt, falls sich Flüchtlinge daran stören sollten.

Aus Sorge um die Gefühlslage von eventuell traumatisierten Flüchtlingen hatte die Stadt um den Vorgarten am Montagmorgen einen Bauzaun samt blickdichter Plane aufstellen lassen, nachdem mit Schiefelbusch keine Einigung über das Entfernen der Gegenstände gelang. Der Zaun avancierte zum Stadtgespräch und wurde daraufhin am Mittwochnachmittag wieder abgebaut.

von Gianfranco Fain

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Im Streit mit der Stadt um die Verhüllung von Hinrichtungswerkzeugen in Miniatur deutete sich eine Lösungsmöglichkeit an. Mit Flüchtlingen soll erörtert werden, ob sie sich an den Darstellungen stören.

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