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Bürgerhaus-Areal soll schöner werden

Ortsbeirat Bürgerhaus-Areal soll schöner werden

Der Ortsbeirat Friedensdorf votierte einstimmig für eine Gesprächsrunde aller Beteiligten, um ein Konzept für die Gestaltung des Bürgerhaus-Areal zu entwickeln. Zudem soll ein Container für Metall und Schrott gemeinnützigen Zwecken dienen.

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Der Friedensdorfer Ortsbeirat will eine Neugestaltung der Außenfläche des Bürgerhauses anregen.

Quelle: Helga Peter

Friedensdorf. Am Dienstagabend diskutierte der Ortsbeirat über die Gestaltung der Außenanlage des Bürgerhauses. Ortsvorsteher Rolli Messerschmidt begrüßte dazu einige Bürger sowie Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung.

Der Ortsvorsteher sprach die Spielplatzgestaltung an und gab bekannt, dass kein Geld für den Austausch der Spielgeräte im Haushaltsplan vorgesehen sei, jedoch 30000 Euro für die Unterhaltung der Spielplätze und Restbeträge aus dem Vorjahr. Messerschmidt schlug vor, die Abgrenzung zwischen dem Spiel- und dem Parkplatz am Bürgerhaus schöner zu gestalten und dafür eventuell die überdimensionalen Laubbäume zu fällen. Auch die stellvertretende Ortsvorsteherin Heidrun Bamberger konnte sich vorstellen, die Laubbäume durch immergrüne Gehölze zu ersetzen - auch wegen des Laubfalls auf den Sand- und Kiesboden.

Des Weiteren sah der Ortsvorsteher die Müllcontainer in diesem Bereich durchaus fehl am Platz. In der Diskussionsrunde manifestierte sich die Meinung, dass ein Hausmeister für das Bürgerhaus mit seinen vielfältigen Einrichtungen sinnvoll sei. Alfred Hausburg konnte sich eine Beschäftigung auf Mini-Job-Basis mit der Abwicklung über die Bundesagentur für Arbeit vorstellen. Joachim Lies schlug vor, hierüber ein Gespräch mit der Gemeindeverwaltung zu führen. Das Gremium sprach sich einstimmig für eine Gesprächsrunde mit allen Beteiligten aus.

Ein weiterer Diskussionspunkt bildete die Aufstellung eines Containers für die Entsorgung von Schrott und Metall. Durch diese Containerentsorgung für die Bürger durch ein heimisches Unternehmen könnten zudem Erlöse erzielt werden, die zunächst über die bereits bestehende „Gesellschaft zur Förderung der bürgerlichen Gemeinschaft Friedensdorf“ abgerechnet und in soziale Projekte fließen könnten.

Wertstoffcontainer ist für Hausburg gute Idee

Hausburg bezeichnete dies als ausgezeichnete Idee, weil Bürgern die Möglichkeit gegeben werde, durch Sachspenden einen Beitrag für gemeinnützige Zwecke zu leisten. Einstimmig sprach sich der Ortsbeirat für die probeweise Aufstellung eines Containers für ein Jahr aus. In einer Nachbetrachtung zur Sanierung des Ehrenmals bezeichnete der Ortsvorsteher diese als eine gelungene Sache. Sowohl in der Beratung als auch in Ausführung mit einer Sandsteinabdeckung habe ein Steinmetz aus Hermershausen sehr gute Arbeit geleistet. Das Projekt koste 8500 Euro und werde mit 2000 Euro des Ortsbeirates sowie Spenden, bisher kamen 4675 Euro zusammen, finanziert und sei bis zum nächsten Monat geschultert, ohne dass die Gemeinde einen Zuschuss dazu leisten müsse.

Dem Ortsvorsteher liegt ein Schreiben von Bürgermeister Bernd Schmidt vor, in dem sich dieser für das ehrenamtliche Engagement bei der Renovierung des Ehrenmals bedankt.

Messerschmidt berichtete im Zusammenhang mit dem Projekt „Interkommunales Entwicklungskonzept“ (IKEK) über die Begehung mit der Kommission. Schwerpunkte seien die „Alte Kirche“, das Schwimmbad und die Leerstände innerhalb des Ortskerns gewesen. Für eine Förderung seien Projektkosten ab 10000 Euro förderfähig. Dies könne eventuell für die Dach- und Treppensanierung der „Alten Kirche“ interessant werden.

Eine Diskussionsrunde entspann sich auch um den Schwerverkehr auf dem Gefälle der Kreisstraße 73 in Friedensdorf. Der Ortsvorsteher berichtete von Gesprächskreisen und einer eventuellen Fahrbahnerneuerung im kommenden Jahr. Dabei brachte Alfred Hausburg auch eine andere Lösung für den Schwerverkehr an Friedensdorf und Allendorf vorbei in Richtung Carlshütte und hin zur B 62 in die Diskussion. Die Ortsbeiratsmitglieder konnten sich eine solche Anregung durchaus vorstellen und wollen dies zur Prüfung weitergeben.

Ein Bürger sprach die durchgehende Einrichtung von Tempo-30-Zonen für die Durchgangsstraße des Ortes an. Effektiv sei dies nur, wenn der Verkehr überwacht werde, habe der Ortsvorsteher in der Gemeindeverwaltung erfahren. Offen blieb die Frage von Ortsbeiratsmitglied Burghard Lisiecki zur Gestaltung des „Friedensdorfer Kreisels“.

von Helga Peter

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