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Buchenau feiert das 777. Jahr des Ortsbestehens

Ortsjubiläum Buchenau feiert das 777. Jahr des Ortsbestehens

In Buchenau soll im nächsten Jahr das 777-jährige Bestehen des Dorfes gefeiert werden. Dafür sprachen sich rund 50 Bürger während einer Versammlung aus. Voraussichtlich findet das Fest über mehrere Wochen vor den Sommerferien statt.

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„Schäffersch Männer“ planen weiter: Schon beim Grenzgang 2013 stand „777 Jahre Buchenau in 2015“ auf dem Motivwagen der Männerschaft Müller.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Buchenau. Schon während des Festzugs beim Buchenauer Grenzgang im vergangenen Jahr, deutete der Motivwagen der Männerschaft Müller das nächste Großereignis an: das 777. Dorfjubiläum im Jahr 2015. Am Mittwochabend informierte Ortsvorsteher Andreas Feußner im Bürgerhaus rund 50 Buchenauer über den Gedanken, ein Jubelfest zu veranstalten. Dabei sollte auch das Meinungsbild der Bevölkerung ermittelt werden - und deren positiver Tenor lautet: „Ja, wir sollten etwas machen!“

Anschließend präsentierte Feußner erste Ideen eines möglichen Festverlaufes. Nach Vorstellung des Ortsbeirates könnte das Jubelfest mit unterschiedlichen Schwerpunkten vor den Sommerferien über mehrere Wochen verteilt ablaufen. Unter Federführung der Sportvereine könnte ein abwechslungsreiches „Sportwochenende“ stattfinden, daneben ein Kulturprogramm mit einem großen Konzert aller Chöre, Musikvereine und -gruppen sowie einem Schauspiel des Theater-Ensembles. Außerdem sollte nicht vergessen werden, so Feußner, sich auch der Geschichte des Ortes zu widmen. Schließlich könnte ein Dorffest um das „Alte Rathaus“ in der Ortsmitte die Jubiläumsfeiern krönen.

Die Idee zur ungewöhnlichen 777-Jahr-Feier hatte Jürgen Westmeier. Er erklärte, dass die Sieben eine Glückszahl sei und für Buchenau eine besondere Bedeutung habe, da immer sieben Jahre zwischen zwei Grenzgangsfesten liegen. Gängiger sei zweifelsohne, das 775-jährige Bestehen eines Ortes zu feiern. Doch wäre dieses Ereignis mit dem Grenzgang 2013, der allein schon die volle Konzentration der Buchenauer forderte, zusammengefallen.

Die 7 spielt große Rolle

Besonders Westmeiers Idee, die Sieben als Thema aufzugreifen, fand große Zustimmung. Vorgeschlagen wurde zum Beispiel, dass Fest samt seiner einzelnen Veranstaltungen über sieben Wochen zu feiern. Gefallen fand außerdem die Idee, diese Veranstaltungen unter ein jeweiliges Oberthema zu stellen.

Mehrheitlich sprach sich die Versammlung für Feußners Gedanken aus, das Jubiläum nicht als Fest der Vereine zu verstehen, sondern als gemeinsames Fest des Dorfes, für die gesamte Bevölkerung. Zuvor stand nämlich die Frage im Raum, ob sich zum Beispiel die Sportvereine mit eigenen Veranstaltungen am Fest beteiligen oder zusammen Konzepte erarbeiten sollen. „Der Grundgedanke ist, unser Buchenau gemeinsam darzustellen“, betonte Feußner.

Schließlich entschied die Versammlung, vier Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern Sport, Kultur, Geschichte und Dorffest zu bilden, über die sich jeder Buchenauer in die Planung einbringen kann und in denen die Ideen des ersten Tages konkretisiert werden sollen. Die Vorstellung der Ergebnisse erfolge während einer zweiten Bürgerversammlung in fünf Wochen.

Erst danach werde entschieden, wie die Finanzierung des Festes gelingen und unter wessen „Dach“ gefeiert werden kann. Ein erster Vorschlag kam schon aus der Teilnehmerschaft: „Einen Verschönerungsverein, den brauchen wir!“

von Benedikt Bernshausen

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