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Brustkrebs-Kongress in Biedenkopf

Früherkennung im Fokus Brustkrebs-Kongress in Biedenkopf

Seit Donnerstag haben sich wieder einmal führende Mediziner und Forscher zu einem Fachkongress im Biedenkopfer Parkhotel eingefunden – und das bereits zum 29. Mal.

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Auf der Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-(MR)-Mammographie ist ein winziger Tumor in der Brust einer Patientin zu sehen. Leitende Grundlagenforscher und Kliniker treffen sich zum Austausch auf Initiative der Banss Stiftung.

Quelle: Jan-Peter Kasper

Biedenkopf. Das zentrale Thema des ersten Treffens in diesem Jahr behandelt die Früherkennung und Therapie von Brustkrebs. Zur Sprache kommen werden beispielsweise brusterhaltende Operationen oder schonende Chemotherapien.

Die Banss Stiftung mit Sitz in Biedenkopf veranstaltet bereits seit der Jahrtausendwende in jedem Jahr zwei Kongresse in Biedenkopf, eine Tagung im Frühling, eine Tagung im Herbst. Und jährlich nutzen nationale wie auch internationale Grundlagenforscher und Kliniker das Symposium zum fachspezifischen Austausch unter Kollegen.

Anfang 1999 wurde die Banss Stiftung auf testamentarische Veranlassung von Hildegard Gerlach, die selbst den Kampf gegen den Krebs verlor, ins Leben gerufen.

Ihr Cousin Theodor Weigel führt die Stiftung seitdem als Vorstandsvorsitzender bis heute. Der damalige wie auch heutige Zweck der gemeinnützigen Stiftung, ist die Förderung der Wissenschaft und Lehre auf den Gebieten Human- und Tiermedizin sowie der Umwelttechnik.

Die jährlich initiierte Versammlung trägt mit Erfahrungsberichten und Empfehlungen dazu bei. „Unsere Arbeit hat schon einige Früchte getragen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Weigel. So hätten schon einige Ergebnisse der vergangenen Tagungen große Beachtung in wissenschaftlichen Veröffentlichungen wie dem „American Journal of Medicine“ gefunden.

Der nächste Termin steht schon bald an: Im Frühjahr wird es das 30. Symposium der Stiftung geben. Dann wird die Altersmedizin, im Fachjargon Geriatrie genannt, der Schwerpunkt der Tagung sein. Weiterer Bericht über 
das Symposium folgt.

von Joshua Müller

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