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Brennholz aus Selbstbedienung wird teuer

Biedenkopf Brennholz aus Selbstbedienung wird teuer

Wegen Brennholzdiebstahls verurteilte das Amtsgericht Biedenkopf zwei Angeklagte zu einer Geldstrafe von jeweils 480 Euro.

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In einer Verhandlung mussten sich zwei Angeklagte vor dem Biedenkopfer Amtsgericht wegen Brennholzdiebstahls verantworten.

Quelle: Hartmut Berge

Biedenkopf. Eine an einem Holzlager montierte Überwachungskamera wurde zwei Männern zum Verhängnis, die sich am Dienstag wegen Brennholzdiebstahls vor dem Amtsgericht Biedenkopf zu verantworten hatten. Jacqueline Kämpfer von der Staatsanwaltschaft Marburg legte den 28- und 22-jährigen Hinterländern zur Last, in drei Handlungen straffällig geworden zu seien. Zum einen hätten sie in der Nacht zum 7. Juni in Wallau zweimal einen Raummeter Buchenbrennholz zu jeweils 75 Euro entwendet. Des Weiteren sei es am Nachmittag des 28. Juni in einer Dautphetaler Erdlagerdeponie zu einem Diebstahl von 100 Litern Diesel im Wert von 127 Euro aus einer Kettenraupe gekommen.

Gegenüber Richter Mirko Schulte gaben die Angeklagten den Brennholzdiebstahl zu, stritten jedoch den Dieseldiebstahl ab. Der 22-Jährige erklärte, dass er auf einer Seitenstraße zwischen Mornshausen und Herzhausen seinem Hund die Möglichkeit gegeben habe, sein „Geschäft“ zu erledigen. Dabei habe er sich die Kettenraupe lediglich angesehen. Der Angeklagte stellte die Frage in den Raum, wie er 100 Liter Diesel in einer solch kurzen Zeitspanne entwenden könne, zumal er eine Viertelstunde vorher in Gladenbach abgefahren sei.

von Helga Peter

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