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Fachwerkhaus nach Feuer unbewohnbar

Wohnhausbrand Fachwerkhaus nach Feuer unbewohnbar

Katze gerettet und das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Die ehrenamtlichen Breidenbacher Feuerwehrleute zeigten, dass sie ihr Rettungshandwerk verstehen. Ein Bewohner kam ins Krankenhaus

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Der Dachstuhl des Fachwerkhauses in der Breidenbacher Perfstraße war nicht mehr zu retten. Die Feuerwehrleute gingen auch auf dem Garagendach gegen das Feuer vor.

Quelle: Nadine Weigel

Breidenbach. „Menschenleben in Gefahr“! Gegen 8.20 Uhr ruft der Alarm alle Feuerwehrleute der Gemeinde Breidenbach, Notarzt und Sanitäter zum Einsatz. Dicke Rauchschwaden wabern durch den Ort, als sie zum Einsatz in die Perfstraße eilen. Als die rund 60 Feuerwehrleute das Fachwerkhaus am Abzweig der Bundesstraße 253 nach Wolzhausen erreichen, steht der Dachstuhl schon in Flammen.

Über die Drehleiter der zu Hilfe gerufenen Biedenkopfer Wehr rücken die Feuerwehrleute zum Brandherd vor und löschen das Feuer.

Großeinsatz am Sonntagmorgen: Rund 60 Feuerwehrleute bekämpften einen Wohnhausbrand in der Perfstraße. Ein Verletzter.

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„Wir hatten den Brand relativ schnell unter Kontrolle“, berichtet Gemeindebrandinspektor Klaus Baron. Länger dauerte es danach, alle Brandnester in dem Fachwerkbau zu finden und zu löschen. Dies geschah zum Teil von außerhalb des Hauses, zum Beispiel über das Garagendach, weil die Gefahr bestand, dass die mit Wasser vollgesaugten Böden in den Obergeschossen unter dem zusätzlichen Gewicht der Feuerwehrleute einstürzten. Eine weitere Aufgabe für die Feuerwehrleute war, die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. „Hinten ist das nächste Wohnhaus relativ dicht dran“, sagte Klaus Baron.

Dass der Brand relativ glimpflich ausging, ist der Aufmerksamkeit eines Bewohners zu verdanken, der das Feuer rechtzeitig entdeckte und den Alarm auslöste. So retteten sich die zwei Frauen und zwei Männer, die sich im Haus aufhielten, ins Freie. Einer der Bewohner kam mit leichten Verbrennungen und dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Feuerwehrleute retteten zudem eine Katze aus dem brennenden Haus.

Ein Baby, das mit im Haus lebt, übernachtete laut Polizei bei seiner Großmutter. Die Bundesstraße 253 nach Dillenburg war während der Löscharbeiten am Sonntagvormittag gesperrt. Die Ermittlung der Brandursache übernahmen die Brandexperten der Kriminalpolizei Marburg.

von Gianfranco Fain und Nadine Weigel

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