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Brandruine beschäftigt Beirat

Ortsbeirat Brandruine beschäftigt Beirat

Das Verfahren um die Brandruine im Ort ist noch nicht abgeschlossen. Zur Ortsbeiratssitzung kamen auch etliche Bürger, um sich über die Entwicklung im Ort zu informieren.

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Die durch eine Brandstiftung entstandene Ruine im Ortskern ist für viele Silberger ein Ärgernis. Den Abriss verhindert eine nicht ­abgeschlossene Regulierung durch die Versicherung.Foto: Heribert Theis

Silberg. Bei der Eröffnung der Sitzung im Bürgerhaus zeigte sich Ortsvorsteher Lars Kolbe am Donnerstag über die rege Bürgerbeteiligung erfreut. Ein wichtiges Thema der Versammlung war die geplante Bebauung des am Ortsrand in Richtung Dautphe gelegenen Gebietes „Autuchsbette“. An diesem Baugebiet sei dem Ortsbeirat sehr gelegen, sagte Kolbe. „Wir kämpfen hierfür seit 2006, es muss kurzfristig für Baureife gesorgt werden“ meinte er.

Nunmehr konnte er berichten, dass es Anfang April zur Planungsreife komme und danach ein Bauantrag gestellt werden könne. Die Bearbeitung könne bis Juni dauern, danach könnten Bauarbeiten erfolgen. Acht Bauplätze würde die „Autuchsbette“ bieten. Die Zufahrt zum neuen Wohngebiet führe über die Straße „Zum Gänseland“. Der Ortsvorsteher erklärte, dass das Neubaugebiet einen Anreiz gerade für junge Familien bieten soll, sich in der Heimat niederzulassen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war das Dautphetaler Dorferneuerungsprogramm „Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept“ (IKEK). Aus diesem Anlass besichtigte im November die Begehungskommission auch Silberg, um förderungswürdige Objekte zu ermitteln. Auf der Liste stehen unter anderem die Erhaltung und Weiterführung des Dorfladens und des Personennahverkehrs in Form eines Bürgertaxis. Auch die Verbesserung des Ortsbildes gehöre dazu, so der Ortsvorsteher. Hier falle besonders ein landwirtschaftliches Anwesen in der Ortsmitte ins Gewicht, das vor Jahren einem Brandstifter zum Opfer gefallen war. Man wünsche sich einen Abriss der störenden Brandruine, um das Grundstück neu gestalten zu können.

Dann böte sich beispielsweise die Entstehung von neuen förderwürdigen Wohneinheiten an. Bisher habe jedoch die Brandversicherung eine abschließende finanzielle Regulierung verweigert. Das Verfahren laufe noch und ein Ende sei noch nicht abzusehen.

Eine Gefahrenquelle für Silberg sah ein Bürger durch Kraftfahrzeuge, die den Ort mit zu hoher Geschwindigkeit passierten. Er regte Geschwindigkeitsmessungen an. Auch Schäden, wie Schlaglöcher in den Straßen, wurden angesprochen.

von Heribert Theis

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