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Blasmusik stimmt auf das Fest ein

Musikverein Bad Endbach Blasmusik stimmt auf das Fest ein

Der Musikverein Bad Endbach gibt am kommenden Sonntag in der katholischen Kirche „Maria
 Königin“ ein Konzert mit
einem Advents- und Weihnachtsprogramm.

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Sonntag: Adventskonzert in der katholischen Kirche „Maria Königin“ in Gladenbach.

Quelle: Rike / pixelio.de

Gladenbach. Dirigent Michael­ Werner bereitete die Musiker des Musikvereins Bad Endbach „Hinterländer Blasmusik“ in den vergangenen Wochen intensiv auf das Weihnachtskonzert vor.

Am Sonntag stellt das Orchester in der Gladenbacher katholischen Kirche „Maria Königin“ ab 15.30 Uhr Weihnachtslieder aus verschiedenen Epochen vor. „Es wird ein buntes, aber eher besinnliches Programm“, sagt Werner.

Zu Beginn des Konzertnachmittags wird das Jugendorchester die Besucher mit einigen Weihnachtsliedern unterhalten. „Die Kinder freuen sich auf ihren großen Auftritt vor Publikum und fiebern dem Auftritt seit Wochen entgegen“, berichtet Werner.

Monumentale­ Weihnachtsmusik

Danach eröffnen die Musiker des Blasorchesters aus dem Salzbödetal das Konzert mit einer festlichen Bearbeitung des bekannten „Adeste Fidelis“, ehe mit dem Titel „Praise the Lord“ eine Konzertfantasie über das Kirchenlied „Lobe den Herrn“ erklingen wird.

Mit der schottischen Volksweise „Auld Lang ­Syne“ wollen die Instrumentalisten das Publikum von ihrer Art zu musizieren begeistern­ und zeigen, wie harmonisch weiches und klangvolles Zusammenspiel, gepaart mit filigranem Holzklang und strahlenden­ 
Trompetensignalen, sein kann.

Danach haben die Saxophonisten eine anspruchsvolle Komposition von Volker Schlott mit dem Titel „Mozarts fröhliche Tannenhochzeit“ vorbereitet. Die sieben Solisten wollen damit den Zuhörern den einmaligen Klang eines kompletten Saxophonsatzes vorstellen, der aus Sopransaxophon, Altsaxophon, Tenorsaxophon und Baritonsaxophon besteht.

Mit dem Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ steht dann die Vertonung eines der bekanntesten deutschsprachigen Gedichte auf dem Programm. Das Lied basiert auf einem Gedicht von Matthias Claudius und wurde 1779 zum ersten Mal veröffentlicht.

Mit „Die Winterrose“ hat der Musikverein monumentale­ Weihnachtsmusik in einer einzigartigen Bearbeitung auf den Pulten liegen. „Die Winterrose“­ stehe symbolisch für das Wunder der Heiligen Nacht und will mit Liedern und Texten zur Weihnachtsgeschichte aufzeigen, dass die Auseinandersetzung mit der Frohen Botschaft vom Kommen Christi in unsere­ Welt durch alle Zeiten aktuell bleibt“, sagt Werner.

Spende für Jugendarbeit

In diesem Liederzyklus seien­ acht der beliebtesten und ­bekanntesten Weihnachtslieder verarbeitet, und zwischen den einzelnen Liedern betrachte Michael Herrmann das Weihnachtsfest und das heute damit verbundene Konsumgeschäft durch eine kritische Brille, aber auch mit dem Mut, die Botschaft von Weihnachten neu zu entdecken.

Mit „Macht hoch die Tür“ spiele das Orchester einen der schönsten Weihnachtschoräle­ überhaupt, verspricht Dirigent­ Werner. Zunächst wird der ­ursprüngliche Choralsatz vorgestellt, danach zeigen Einzelspieler und Spielersätze ihr Können, um am Ende in einem großartigen Finale mit hellem Klang zu enden.

Zum Ausklang des Konzertes wird es schwungvoll, wenn zunächst das Medley „Winter Wunderland“ erklingt. In dieser musikalischen Zusammenstellung wurden die berühmten Lieder „Winter Wonderland“, „Winter in Kanada“, der Carpenters-Hit „Top of the World“ und Leroy Andersons Welterfolg „Sleigh Ride“ zu einem lebendigen Potpourri verarbeitet. Zum Abschluss erklingt eine moderne Interpretation des Weihnachtsklassikers „Jingle Bells“.

Der Eintritt zum Weihnachtskonzert ist frei, der Verein nimmt Spenden für den Ausbau seiner Jugendarbeit entgegen.

 
 
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