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Bilanz: „Jubiläum der Superlative“

700-Jahr-Feier Bilanz: „Jubiläum der Superlative“

Nach fünf Tagen Ausnahmezustand im Dorf Hartenrod zieht der Festausschuss der 700-Jahr-Feier eine positive Bilanz. Er spricht von 10.000 Besuchern im Bad Endbacher Ortsteil.

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Bürgermeister Markus Schäfer (vorne) und die Organisatoren des Festausschusses, Hermann Bamberger und Hans-Jürgen Debus (rechts) grüßten die Hartenroder beim Festzug vom Kutschbock aus.

Quelle: Adrianna Michel

Hartenrod. „Wir sind von der Beteiligung, nicht nur von den Hartenrodern, sondern auch von der kompletten Großgemeinde, an unserem Jubiläumsfest begeistert“, sagte Hans-Jürgen Debus, Vorsitzender des Festausschusses.

Die Erwartungen des Festausschusses seien weit übertroffen worden und das erhoffte „Wir-Gefühl“, das in Hartenrod herrschen sollte, habe sich auf die ganze Großgemeinde ausgebreitet. „Es gab zum ersten Mal ein ,Großgemeinde-Feeling‘, sodass wir unterm Strich eine Jubiläumsfeier der Superlative hatten“, resümierte Hermann Bamberger, Festausschussmitglied.

Positiv für die Organisatoren ist auch, dass sie mit den Einnahmen aus den Veranstaltungen das Fest finanzieren können und nicht ins Minus geraten. Bei einem negativen Saldo hätten die Ortsvereine und nicht zuletzt der Kämmerer, Bürgermeister Markus Schäfer, der als Schirmherr für die 700-Jahr-Feier fungierte, finanziell einspringen müssen.

„Unser Schirmherr kann seinen finanziellen Rettungsschirm wieder zuspannen, weil wir gut über die Runden kommen werden“, stellte Debus zufrieden fest.

Die Besucherzahlen waren bei fast allen Veranstaltungen zufriedenstellend. Lediglich beim Familiennachmittag war die Beteiligung mit 300 Besuchern etwas enttäuschend.

„Wir hatten befürchtet, dass der Festumzug durch menschenleere Straßen ziehen würde, weil viele Hartenroder mitgelaufen sind. Doch als wir die vielen Menschentrauben an den Straßen gesehen haben, waren wir überwältigt“, berichtete Bamberger.

von Adrianna Michel

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