Nach den Vorgaben von Revierförster Volker Immel versuchen Schüler einen Stamm zu vermessen.
Biedenkopf. Das Schulbiologiezentrum des Landkreises Marburg-Biedenkopf, das sich an der Lahntalschule befindet, veranstaltet in Kooperation mit dem Forstamt Biedenkopf die Jugendwaldspiele. Bei herrlichem Herbstwetter wanderten 150 Schüler der 7. Klassen mit ihren Lehrern zu dem Parkplatz am „Altenberg“ im Biedenkopfer Stadtwald. Dort maßen sie ihre Kräfte bei den Jugendwaldspielen.
Revierförster Volker Immel erläuterte den Schülern die Wichtigkeit und die Funktion des Waldes im Hinblick auf Klima, Schadstoffbindung, Lärmschutz und auch als Erholungsfaktor. Nicht zuletzt würden die ätherischen Öle der Nadelwälder eine gute Wirkung auf die Lungenfunktion ausüben. Immel sprach über die Auswirkungen des Orkans „Kyrill“, der für einen Anfall an Sturmholz im Stadtwald von bis zu 60 000 Festmeter gesorgt hatte, was die drei- bis vierfache Menge eines jährlichen Einschlags bedeutet. Die von Immel vorgetragenen Informationen und das im Vorfeld im Biologieunterricht Erlernte, bei dem die Schüler sich intensiv mit dem Thema „Wald“ befasst, konnten die Schüler nun bei der Bewältigung des interessanten Parcours einsetzen, der aus zehn verschiedenen Stationen bestand.
So galt es bei der ersten Station Waldbaumarten und das Alter von Bäumen anhand einer Baumscheibe zu bestimmen. Viel Kraft und Koordination war erforderlich bei der Station „Holzsägen“, bei der innerhalb von zehn Minuten möglichst viele Baumscheiben von einem Fichtenstamm abgesägt werden mussten.
von Helga Peter
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