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Ursula Cyriax zieht eine positive Bilanz

Kulturspaziergang „Bidkult(o)ur“ Ursula Cyriax zieht eine positive Bilanz

Organisatorin und Initiatorin Ursula Cyriax zog am Montag eine positive Bilanz zu der Aktion „Bidkult(o)ur“, die am Samstag und Sonntag in Biedenkopf stattfand.

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Ursula Cyriax ist die Organisatorin der „Bidkult(o)ur“.

Quelle: Archiv

Biedenkopf. Zehn Biedenkopfer Künstler öffneten ­ihre Ateliers und boten den Besuchern einen neuen Blick auf sich und auf Kunst.

Mit der Resonanz bei der zweiten Auflage ist Cyriax mehr als zufrieden. Waren es 2016 noch 30 bis 35 Besucher, die sich in ihrem Haus und ihrem Garten zum Thema „Darf Kunst lustig sein?“ informierten, waren es diesmal am Samstag doppelt so viele Besucher und am Sonntag waren ihr Heim und ihr Garten zu den Stoßzeiten „so richtig voll“. Großes Glück hatten die Künstler mit dem Wetter. Bis 18.30 Uhr blieb es in der Region trocken, erst nach der Schließung der Ateliers kam Regen auf. „Das schöne Wetter hat für eine gute Atmosphäre gesorgt“, sagt Cyriax. Viele der Besucher verweilten in den Sesseln oder wandelten auf den Pfaden der Kunst.

In Cyriax‘ Garten gab es noch mehr als nur ihre Kunst zu ­sehen. Jasmin Schörder, die ihr Atelier in Weifenbach hat, hat sich einen Platz an Cyriax‘ Seite gesichert und kam dort mit vielen Besuchern über ihre Keramikarbeiten ins Gespräch.

Konzeptkunst ist das Steckenpferd von Cyriax

Cyriax hat hingegen ihre Ausstellung unter ein Motto gestellt und sich mit vielen Besuchern über Zukunftsängste aufgrund der unsicheren Weltpolitik ausgetauscht. „Es wird eine Herausforderung, in diesen Zeiten Lösungen zu finden“, sagt Cyriax.­ Mit der Resonanz auf ihre ­Arbeiten ist die Künstlerin sehr zufrieden. „Es war inspirierend und schön“, sagt sie.

Cyriax gesteht allerdings, dass die Aktion nicht ihre Erfindung ist. „Es ist nicht meine Idee und es gibt die Aktion in vielen anderen Städten auch“, sagt sie. ­Diese sogenannte Konzeptkunst ist ein Steckenpferd von Cyriax. Und so ist es nicht verwunderlich, dass diese Idee auch in Biedenkopf Einzug gehalten hat. Cyriax hatte bei den Künstlern angefragt, ob Interesse besteht, hat Flyer entworfen und den Bustransfer organisiert, damit die Besucher Einblicke in die Ateliers, Gärten, Häuser und Werkstätten erhielten.

Die teilnehmenden Künstler sind auch im Verein „Bidkultur“ organisiert, der ein Kulturhaus errichten will. Derzeit sei man damit beschäftigt, Gelder dafür zu akquirieren, erklärte Cyriax. Dem Verein gehören Kunstschaffende an, deren Hauptanliegen es ist, die Biedenkopfer Kulturszene bekannter zu machen. Eine Möglichkeit dazu bietet die Aktion „Bidkul­-
t(o)ur“, die unter der Führung von Ursula Cyriax steht.

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Kulturspaziergang „Bidkult(o)ur“
Dimitrij Nastaoskis Bilder wurden in der Stadtkirche ausgestellt.  Kuchen und Bilder von Waffen gab es bei Ursula Cyriax im Haus (unten links). Im Garten plauderte Jasmin Schröder (oben rechts) mit Besuchern über ­ihre Keramikarbeiten. Fotos: Martina Koelschtzky

Schon am Samstag nutzten mehr Besucher die Möglichkeit, Künstlern über die Schulter zu schauen, als bei der ersten Auflage an beiden Tagen zusammen, berichten die zehn Gastgeber.

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