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Tanz, Spaß und ein wenig Glamour

Ball des Sports in Biedenkopf Tanz, Spaß und ein wenig Glamour

Am Samstag veranstalten die Sportvereine der Stadt den Ball des Sports. Mit der zehnten Auflage der Gala wollen die Biedenkopfer einmal mehr ­beweisen, wie gut ihre ­Zusammenarbeit läuft.

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lobt Lebendigkeit

Einer der sportlichen Höhepunkte des Balls im Vorjahr: der Auftritt des Nachwuchses des KTV Obere Lahn.

Quelle: Heiko Krause

Biedenkopf. Gut gelaunt und auch ein bisschen stolz erinnert sich das Organisationskomitee an die gelungenen Tanzgalas, die es in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt hat. Angefangen hatte alles mit der 750-Jahr-Feier Biedenkopfs im Jahr 2004, erzählt Jörg Michel. Damals hatten sich zehn Sportvereine zusammengefunden, um einen großen Tag des Sports zu anzubieten. Gut zwei Jahre planten die Vereine gemeinsam für das Jubiläum.

Der Tag des Sports wurde ein großer Erfolg. Das machte den Organisatoren nicht nur Spaß, sondern auch Lust auf mehr. „Nach den zwei Jahren hat uns irgendwas gefehlt“, erzählt Elke­ Wiemers und schmunzelt. Also­ beschlossen die Vereine, weiter zusammenzuarbeiten. Und das funktioniert bis heute. So besuchen sie nicht nur die Veranstaltungen der Partner, sondern helfen sich auch gegenseitig aus, leisten beispielsweise­ Thekendienste bei den anderen.

Komitee kündigt
 internationalen Künstler an

Und dann treffen sich eben ­alle zum inzwischen traditionellen Ball des Sports, den in diesem Jahr acht Vereine gemeinsam ausrichten. Das sind der Budoclub, die KTV Obere Lahn, der Reiterverein, der Skiclub, der Tennisclub, der TV, der VfL und der Schützenverein ­Biedenkopf.

Die Karten für den Ball werden in den beteiligten Vereinen verkauft. Dass Plätze leer bleiben, ist in den vergangenen Jahren nicht vorgekommen. Auch in diesem Jahr ist der Großteil der 288 Karten schon weg.

Was genau beim Ball 2017 ­geboten wird, wollen die Veranstalter noch nicht verraten. Nur so viel: „Wir werden einen Show-Act liefern.“ Jörg Michel grinst und verspricht auf weitere Nachfrage „einen international bekannten Künstler“.

Dass das Organisationskomitee in der Lage ist, berühmte Namen nach Biedenkopf zu holen, hat es in der Vergangenheit schon bewiesen. Unvergesslich dürfte für manche Biedenkopfer etwa der Auftritt von Elvis vor einigen Jahren bleiben.

Band „Stagies“ aus Bad Homburg sorgt für Musik

Auch hinsichtlich der Saaldeko halten die Veranstalter sich noch bedeckt. Wie in früheren Jahren, in denen sie im Saal schon Fußballtore oder sogar ein Zelt aufgestellt hatten, wollen sie die Gäste überraschen. Gleiches gilt für den „attraktiven Hauptpreis“ der diesjährigen Verlosung.

Für Musik beim zehnten Ball sorgt die Band „Stagies“ aus Bad Homburg. Und ja: Natürlich darf getanzt werden – schließlich handelt es sich um einen Ball. Wenn die Gäste sich dafür richtig schön in Schale werfen würden, freute sich das Organisationsteam übrigens umso mehr. Denn zu einem Ball gehöre schicke Kleidung nun mal dazu, meint Jörg Michel und erzählt, dass er selbst schon beim Friseur war.

Allen Herren, deren Abendgarderobe die meiste Zeit des Jahres im Schrank hängt, raten die Veranstalter übrigens augenzwinkernd, das gute Stück schon mal ein paar Tage vor dem Ball anzuprobieren – vorsichtshalber.

Die Arbeit, die mit der Vorbereitung des Balls verbunden ist, geht das Organisationskomitee mit viel Humor an – das ist der gut gelaunten Gruppe, die seit Jahren in fast gleicher Besetzung unterwegs ist, anzumerken.

Michel: Die große 
Resonanz treibt uns an

Neben Jörg Michel (Reiterverein und Tennisverein) und ­Elke Wiemers (KTV Obere Lahn) ­gehören Sven Dersch (Schützenverein), Frank Platt (Skiverein), Ulrich Fleischer (Tennisclub und Reiterverein), Hannah Wiemers (KTV Obere Lahn, Vertreterin der Jugend), Dieter ­Bäcker (VfL Biedenkopf), Swen Genz (TV Biedenkopf) und ­Kevin Frosch (Budoclub) dazu.

Sechs bis acht Sitzungen braucht das Team im Vorfeld ­eines Balls, um Programm, Musik, Deko und alles Weitere zu planen. Kurz vor dem Ball dekoriert das Komitee dann höchstpersönlich den Saal. Und wenn alle anderen Ballgäste nach durchtanzter Nacht am Sonntagmorgen ausschlafen oder ­ihre Füße massieren, sind die Organisatoren schon wieder im Einsatz, um den Saal aufzuräumen.

Für die Vereinskassen springt durch den Ball des Sports übrigens nichts heraus, betonen die Organisatoren. Das Geld, das übrig bleibt, fließt direkt in den nächsten Ball. Die Frage, ob sich all der Aufwand damit überhaupt lohnt, stellt sich für das Komitee indes nicht. „Die ­Resonanz auf den Ball ist immer groß“, sagt Jörg Michel, „das macht uns froh. Und das treibt uns an.“

Der zehnte Ball des Sports beginnt am Samstag, 4. März, um 19.30 Uhr im Halbersbacher Parkhotel. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Restkarten gibt es im ­Vorverkauf bei den beteiligten Vereinen. Es wird keine Abendkasse geben.

von Susan Abbe

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