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Stadt sucht mehr Platz für Camper

Stadtparlament Biedenkopf Stadt sucht mehr Platz für Camper

Die Stadtverordneten ­haben den Magistrat einstimmig beauftragt, nach attraktiven Stellflächen für Wohnmobile und Wohnwagen in der Stadt Ausschau zu halten.

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ist „unbedenklich“

Die Stadt Biedenkopf will mehr Stellplätze für Campingwagen und Wohnmobile schaffen.

Quelle: . Foto: Andreas Arnold

Biedenkopf. Die SPD-Fraktion­ brachte die Idee in die Stadtverordnetenversammlung ein. Fraktionsvorsitzender Christoph Schwarz argumentierte,­ dass Stellflächen für Wohnmobile und Wohnwagen ein weiterer Schritt seien, um den Tourismus zu fördern.

„Die bisherigen Standorte erscheinen hierfür nicht attraktiv genug“, sagte der Sozialdemokrat aus Breidenstein. Derzeit gibt es an drei Orten in der Stadt derartige Stellflächen: hinter dem Bauhof, am Lahnauenbad und im Freizeitzentrum auf der Sackpfeife. Deren Bewertungen würden auf Portalen für Camper im Internet aber eher schlecht ausfallen, hatte Christoph Schwarz schon zwei Tage zuvor im Hauptausschuss verdeutlicht: „Das sind keine Stellplätze, mit denen man zufrieden sein kann.“

Der Antrag sieht ausdrücklich vor, dass die notwendige Infrastruktur mit einem „vertretbaren Aufwand geschaffen und unterhalten“ werden kann. Ebenfalls zu beachten sind zwei weitere Kriterien: Die Plätze sollen in der Nähe der jeweiligen Ortszentren, und die Camper sollen es nicht allzu weit bis zur nächsten Einkaufsmöglichkeit haben. Der Magistrat soll den Stadtverordneten in einer der nächsten Sitzungen berichten.

Ausdrückliche Zustimmung gab es von Seiten der CDU. Camping sei in Mode, sagte Markus Doruch, sodass der Bedarf an Stellplätzen zunehme. Er brachte im Hauptausschuss den Perfstausee als möglichen neuen Standort ins Spiel.

Bürgermeister Joachim Thiemig (SPD) begrüßte den Vorstoß ebenfalls. Da an den jetzigen Standorten Erneuerungsbedarf bestehe, sei es gut zu wissen, ob die Stadt dort noch einmal investieren soll oder ob es attraktivere Standorte gibt. An dieser Prüfung sollen die Stadträte die Ortsbeiräte beteiligen.

von Hartmut Bünger

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