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Sechs Bewerber als Berghüttenwirt

Sackpfeife Sechs Bewerber als Berghüttenwirt

Ein halbes Dutzend Gastronomen möchte künftig die Berghütte auf der Sackpfeife betreiben. Die Stadt sucht nun den geeignetsten Bewerber. Das hat Biedenkopfs Bürgermeister Joachim Thiemig (SPD) mitgeteilt.

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Die Stadt Biedenkopf sucht einen neuen Pächter für die Berghütte auf der Sackpfeife.

Quelle: Susan Abbe

Biedenkopf. Anfang Januar war bekanntgeworden, dass der bisherige Berghütten-Pächter Toni Ahlendorf nach nur ­einem Jahr das Handtuch wirft. Er hat den laufenden Vertrag zum 31. März gekündigt. „Die Kosten sind dort oben nicht einspielbar“, sagte Ahlendorf dazu. Die Lage der Berghütte auf der Sackpfeife und unkalkulierbare Öffnungszeiten des Freizeitzentrums machten dem Pächter demnach das Leben schwer.

Die Neuausschreibung der Berghütte lief zu diesem Zeitpunkt bereits. Die Stadt suchte dabei nach einem erfahrenen Pächter mit einschlägiger Berufserfahrung. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist, die am 
3. Februar endete, liegen der Stadt laut Bürgermeister Thiemig nun sechs Bewerbungen vor. Die Stadt sei jetzt dabei, diese Bewerbungsunterlagen zu sichten und hier und da noch einzelne Informationen von den Interessenten nachzufordern, erklärt der Bürgermeister.

Im nächsten Schritt werde der Magistrat der Stadt entscheiden, welche Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Ziel sei, einen Pächter zu finden, der die Berghütte direkt ab April weiterführen kann, sagt Thiemig.

Fachbereichsleiter: Jüngster Winterbetrieb erfolgreich

Der gastronomische Betrieb auf der Sackpfeife umfasst unter anderem einen 80 Quadratmeter großen Gastraum, eine 30 Quadratmeter große Küche und den 50 Quadratmeter großen Pistengrill, zu dem noch ­eine separate Küche gehört. Wie wichtig das Wetter für den gesamten Betrieb auf der Sackpfeife ist, hat der diesjährige – aus Sicht der Stadt erfreuliche – Winter wieder einmal eindrücklich gezeigt.

„Der Winterbetrieb ist äußerst erfolgreich verlaufen“, sagt Wolfgang Müller, Leiter des Fachbereichs Freizeit, Erholung und Kultur bei der Stadt. Etwa drei Wochen lang habe die Sackpfeife sich als traumhaft schöne Winterlandschaft präsentiert. Auf dem Gelände habe regelrechte Volksfeststimmung geherrscht. An den Wochenenden seien die Parkplätze zum Teil schon um 11 Uhr voll belegt gewesen. Die Autokennzeichen hätten dabei gezeigt, dass die Besucher nicht nur aus dem Raum Marburg-Biedenkopf kamen, sondern auch aus Waldeck-Frankenberg, Gießen, Siegen und Wetzlar.

Auch die Tatsache, dass die Bauarbeiten an der B 253 inzwischen beendet sind und es somit nicht mehr zu Verkehrsbehinderungen komme, habe zum Erfolg beigetragen. Müllers Fazit: „Das Konzept im Winter steht.“ Auch Bürgermeister Thiemig betont, dass auf der Sackpfeife alles rund gelaufen sei. Die städtischen Mitarbeiter, Gastronom Ahlendorf und sein Team, aber auch der Ski-Club hätten hervorragend zusammengearbeitet.

von Susan Abbe

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