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Am Marktplatz 2 geht’s hoch her

Sanierungsarbeiten in Biedenkopf Am Marktplatz 2 geht’s hoch her

In Biedenkopfs Zentrum bewegt sich was. Schon von Weitem ist der Kran zu sehen, der angeliefertes Baumaterial in den ­Innenhof des Gebäudes hebt. Benötigt wird das Material für die angelaufenen Sanierungsarbeiten.

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Die Arbeiten am Gebäude Marktplatz 2 laufen seit einigen Wochen.

Quelle: Susan Abbe

Biedenkopf. Nach jahrelangen Diskussionen und Planungen ist die Sanierung im Inneren des denkmalgeschützten Hauses nun voll im Gange. Am 10. Januar hat die Stadt als Eigentümerin des Gebäudes das Bauanlaufgespräch mit den Firmen Scheld (Biedenkopf) und Rehm (Tann/Rhön) geführt, die die Rohbau- und Zimmerarbeiten erledigen.

Starker Frost hat dann noch für zwei Tage Zwangspause gesorgt, danach ging es aber richtig los, berichtet der Biedenkopfer Bauamtsleiter Lothar Achenbach.

Direkt vor dem Haus Marktplatz 2 steht nun ein großer Kran, der das angelieferte Baumaterial in den Innenhof hebt. Dort wird es bis zur Verwendung zwischengelagert. Der Fußweg vor dem Gebäude ist aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Im Zuge der Rohbauarbeiten wird laut Achenbach zunächst einmal alles im Gebäudeinneren abgerissen, was keine Verwendung mehr findet, zum Beispiel Decken, die in der Vergangenheit nicht fachgerecht eingezogen wurden.

Gebäude bekommt Aufzug

Die Zimmerer sind derweil unter anderem mit dem Austausch von Balken ­beschäftigt. Bauarbeiter und Zimmerer sind gleichzeitig im Gebäude unterwegs, erläutert Achenbach. Fertig sein sollen sie Ende April.

Folgen sollen dann weitere Gewerke – darunter Elektro- und Sanitärarbeiten. Auch ein Aufzug muss in das Gebäude integriert werden. Die Ausschreibungen für die Gewerke laufen laut Achenbach bereits.

Ziel sei, dass die Gewerke sich nahtlos an die Zimmer- und Rohbauarbeiten anschließen. Nur so sei der ehrgeizige Zeitplan für das Bauprojekt zu halten.

Denn die Stadt plant, das sanierte Wohn- und Geschäftshaus in der zweiten Jahreshälfte an die neuen Mieter zu übergeben. Nicht nur der Zeitplan, sondern auch der finanzielle Rahmen sind dabei anspruchsvoll. Die Stadt rechnet mit 2,8 Millionen Euro Kosten inklusive der bereits erfolgten Arbeiten an der Außenhülle des Gebäudes und hofft auf 500.000 Euro Fördermittel.

von Susan Abbe

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