Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Gewitter

Navigation:
Renovierung der 
Wasserkammer läuft langsam

Ortsbeirat Dexbach Renovierung der 
Wasserkammer läuft langsam

Die Arbeiten an der alten Wasserkammer und das Thema Windkraft wurden unlängst in der Dexbacher Bürgervertretung besprochen.

Voriger Artikel
Stiftung unterstützt Dekanatsjugendarbeit
Nächster Artikel
Bürger sehen ihre Belange verkauft

Die Vorderseite der alten Wasserkammer soll mit Blechen verkleidet werden.

Quelle: Erich Frankenberg

Dexbach. Der Ortsbeirat setzt in der Frage der Windkraftanlagen im Bereich Dexbach, Engelbach, Treisbach, Niederasphe und Oberasphe in erster Linie auf eine verstärkte Information der Bürger.
Das Gremium beschloss, sich nicht grundsätzlich gegen den Bau von Windkraftanlagen zu stellen. Vielmehr solle jeder Einzelfall soll geprüft werden. Erinnert wurde in diesem Zusammenhang daran, dass die Mitglieder des Dexbacher Ortsbeirates den Beschluss der Biedenkopfer Stadtverordneten, keine städtischen Grundstücke zum Bau von Windkrafträdern zur Verfügung zu stellen, bereits in ihrer Sitzung am 8. Juni dieses Jahres positiv zur Kenntnis genommen hatten.

Was die geplanten Windkraftanlagen angeht, die auch den Dexbacher Bereich betreffen, beschloss der Ortsbeirat, mit den anderen betroffenen ­Gemeinden zusammenzuarbeiten. Immer sollen zwei Mitglieder des Ortsbeirats an den Treffen der Gemeinden teilnehmen, zu denen auch die Jagdgenossenschaften, die Forstbetriebsgenossenschaften und die Waldinteressenten eingeladen werden, um auch kurzfristig über Aktionen beschließen zu können. Alle Mitglieder des Ortsbeirates seien über die Inhalte der Treffen und eventuell geplanten Aktionen zu informieren, heißt es in dem Beschluss.

Wie der Diskussion mit Bürgern zu entnehmen war, wird der Bau von Windkrafträdern im Bereich Dexbach schwerlich zu verwirklichen sein, da die privaten Grundbesitzer nicht über genügend große Flächen verfügen und die Stadt Biedenkopf ihre Flächen nicht zur Verfügung stellt.

Ortsvorsteher Rüdiger Belz stellte während der Sitzung noch den aktuellen Stand der Renovierungsarbeiten an der alten Wasserkammer vor. So ist in einer der beiden Kammern ein Riss entdeckt worden, durch den das Wasser in das Mauerwerk ausgetreten ist und Schäden verursacht hat. Dieser Riss ist nun abgedichtet worden. Der Verputz an der Rückseite ist inzwischen erneuert worden. Den alten Putz an der Vorderseite der Wasserkammer zu beseitigen, gestaltet sich laut Belz schwierig, sodass dort eine Verkleidung mit Blechen die bessere Lösung darstellt, berichtete der Ortsvorsteher. Momentan sei geplant, die Komplettrenovierung im neuen Jahr mit einem kleinen Fest zu feiern.

von Erich Frankenberg

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr