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Versicherung zahlt gut eine Viertelmillion

Nach Brand auf Sackpfeife Versicherung zahlt gut eine Viertelmillion

Anfang Mai zerstörte ein Feuer die Berghütte auf der Sackpfeife. Die Planungen für den Neubau einer Gaststätte laufen.

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Die Berghütte brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Quelle: Sascha Valentin

Biedenkopf. Laut Bürgermeister Joachim Thiemig zahlte die Versicherung dafür inzwischen eine gute Viertelmillion Euro als Entschädigung.

Genau an der Stelle, an der die alte Gaststätte stand, soll auch die Neue errichtet werden. „Wir planen eine Gaststätte, die sich von der Nutzfläche her an der Berghütte orientiert“, erklärt Sozialdemokrat Thiemig. Zu Gerüchten, dass auch ein Aussichtsturm vorgesehen ist, sagt der Bürgermeister: „Denkbar ist viel. Die Sackpfeife ist der höchste Berg im Kreis. Dieses Alleinstellungsmerkmal wollen wir weiter verstärken.“ Die Stadt stecke aber noch mitten in der Planung. Und die könne noch dauern.

Denn die Sackpfeife befindet sich im Vogelschutz- und FFH-Gebiet. Entsprechend umfangreich seien­ die Vorarbeiten. Derzeit befinde die Stadt sich in der Abstimmungsphase: Naturschutz, Brandschutz und viele weitere Themen seien mit den Vertretern des Kreisbauamtes zu klären, sagt der Bürgermeister.

Auch die Kosten des neuen Gebäudes stünden noch nicht fest. Gerüchten, der Bau solle drei bis vier Millionen Euro kosten, widerspricht Thiemig aber. „Diese Zahl kommt nicht von uns“, sagt er, der einen so hohen Betrag für den Gaststätten-­Neubau als „nicht darstellbar“ zurückweist.

von Susan Abbe

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