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Startschuss fällt Samstag um 10 Uhr

Lions Club Biedenkopf: 22. Hungerlauf Startschuss fällt Samstag um 10 Uhr

Der Lions Club Biedenkopf sieht seinem Hungerlauf zuversichtlich entgegen. „Aufgrund der bereits eingetroffenen Anmeldungen freuen wir uns auf ein starkes Läuferfeld“, sagt der Organisator.

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Start und Ziel der Rundstrecke des 22. Hungerlaufs ist wieder an der „Bleiche“.

Quelle: Hartmut Bünger

Biedenkopf. Am Samstag, 24. Juni, geht der Spendenlauf in seine 22. Auflage. Die heimischen Firmen, die sich bereits in den vergangenen Jahren beteiligt haben, gehen laut Aussage des ehemaligen Präsidenten des Biedenkopfer Lions Clubs, Karl Brunner, mit noch größeren Läufergruppen an den Start. Zudem werde die ein oder andere Firma aus dem Hinterland neu hinzukommen.

Damit scheint sich die Erfolgsgeschichte der Vorjahre fortzusetzen. Im Jahr 2015 hatte der Lions Club 231 Läufer gezählt. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Veranstalter mit 372 Teilnehmern einen neuen Rekord. Das schlug sich auch in der Spendensumme nieder, die der Lions Club Ende des Jahres an die drei begünstigten Vereine weitergeben konnte: Rund 25.000 Euro waren durch die zahlreichen Sponsoren zusammengekommen.

Individuelle Startzeit möglich, Ziel bis 16 Uhr offen

Kein Wunder also, dass der Lions Club am bewährten Konzept wenig ändert. Start ist am kommenden Samstag wie gehabt an der Biedenkopfer „Bleiche“. Dort fällt um 10 Uhr der Startschuss für Läufer, Spaziergänger, Wanderer und Nordic Walker. Das bedeutet allerdings nicht, dass man nicht auch später noch einsteigen kann. Bis 16 Uhr ist der Start-Ziel-Bereich geöffnet, teilt der Organisator mit. Die Erfahrung lehrt allerdings: Der Großteil der Teilnehmer ist pünktlich um 10 Uhr oder zumindest kurze Zeit später vor Ort.

Der Hungerlauf funktioniert bei Privat- und Firmenläufern gleichermaßen. Jeder Teilnehmer läuft auf dem flachen, etwa dreieinhalb Kilometer langen Rundkurs so weit, wie er möchte. „Die Strecke kann sowohl von geübten Läufern als auch von weniger geübten sowie von Läufern mit Nordic Walking Stöcken gemeistert werden“, schreibt der Lions Club Biedenkopf auf seiner Internetseite.

Die Aktiven suchen sich vorher Paten, die bereit sind, einen bestimmten Geldbetrag für jeden Kilometer zu zahlen oder einen Festbetrag unabhängig von der Laufleistung zu spenden. Solche Paten können Verwandte, Nachbarn, Geschäftsleute sein. Bei den Mitarbeitern der Firmen ist der Arbeitgeber selbst der Sponsor – kann auf Wunsch eine Spendenquittung erhalten.

Stadt: Keine Gefahr an Obermühlsbrücke

Das erlaufene Geld geht als Spende an gemeinnützige Organisationen. Wie schon in der Vergangenheit gehören die Hilfs- und Beratungsorganisation „Interessengemeinschaft Epidermolysis Bullosa“ und ­eine Hilfsorganisation für Straßenkinder in Kenia namens „Kinderheim Bindura“ zu den Begünstigten. Ebenfalls wieder dabei ist die Deutsche Blindenstudienanstalt (Blista) in Marburg, die im vergangenen Jahr erstmals zu den Spendenempfängern zählte.

Rund um den Start- und Zielbereich in Sichtweite der Obermühlsbrücke bietet der Lions Club Getränke, Herzhaftes vom Grill und ein Kuchenbuffet. Alle Aktiven erhalten eine Urkunde, Verpflegungsgutscheine und werden auf der Strecke mit Getränken und Obst versorgt. ­Außerdem hält der Lions Club für jeden Teilnehmer ein kleines Geschenk bereit.

Apropos Obermühlsbrücke: Die ist zwar in schlechterem baulichen Zustand als gedacht, kann aber von den Läufern laut Aussage der Stadt gefahrlos überquert werden. Ein Problem hat sich aber dennoch für den Lions Club ergeben: Als Weg für die Rettungskräfte des DRK, die traditionell in der Nähe des Startpunkts ihre Zelte aufschlagen, scheidet die Brücke im Notfall aus. „Das Problem werden wir aber bis Samstag lösen“, sagt der aktuelle Clubpräsident Jürgen Meyer.
Er rechnet damit, dass die Teilnehmerzahl des Vorjahres und damit die Höhe der Spendensumme wieder erreicht wird. „Es wird sicherlich vom Wetter abhängen“, sagte er.

Eigenes Tempo, eigene Pausen

Wichtig sind den Lions nicht nur die großen Gruppen. Jeder einzelne Läufer könne etwas zu der Gesamtsumme beitragen. „Bitte versäumen Sie diesen Termin nicht und ermutigen Sie auch andere aus Ihrem Bekanntenkreis sich als Läufer oder Sponsor zu beteiligen“, ruft der Club deshalb auf seiner Internetseite auf.

Zwischen 10 und 16 Uhr können die Aktiven auf der flachen Strecke in der Lahnaue ihre Runden drehen. Man kann zu einem beliebigen Zeitpunkt starten, seinen Lauf aber jederzeit unterbrechen und später fortsetzen. Jeder Teilnehmer bekommt ­eine Karte, auf die jede gelaufene Runde per Stempel vermerkt wird. Für die Gruppen gibt es ­einen eigenen Meldezettel, damit die Abwicklung am Start zügig vonstatten geht.

von Hartmut Bünger

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