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Lahntalschüler entdecken den Wald

Jugendwaldspiele Lahntalschüler entdecken den Wald

Die Siebtklässler der Lahntalschule Biedenkopf haben einen neuen Teilnehmerrekord bei den Jugendwaldspielen aufgestellt. 180 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. An zehn Stationen zeigten sie, wie gut sie sich mit dem heimischen Forst auskennen.

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Aufgabe an dieser Station: Innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Holzscheiben schneiden.

Quelle: Sascha Valentin

Biedenkopf. Bei Förster Volker Immel ging es etwa um den wirtschaftlichen Nutzen des Waldes. Immel hatte einen Stapel Holz aufgebaut und ließ die Kinder berechnen, wie viel Holz da wohl vor ihnen lag. Auch Werkzeuge zur Bewirtschaftung des Waldes mussten die Schüler erkennen und ihre Funktion herausfinden.

Um die natürliche Funktion des Waldes ging es an der nächsten Station. Ähnlich dem Spiel „Tabu“ musste jeweils ein Mitglied der Gruppe einen Begriff wie Sauerstoffproduktion erklären, ohne diesen zu nennen.

Auch mussten die Schüler Blätter und Früchte den jeweiligen Bäumen zuordnen und Knochen oder Felle den passenden Tieren. Auch wurde überprüft, ob die Teilnehmer verschiedene Baum- und Tierarten erkennen oder über die Waldschäden Bescheid wissen – die Ursachen und Möglichkeiten, sie zu verhindern.

Dann mussten die Schüler Dinge aus dem Wald durch Riechen, Anfassen und diesmal auch an seinen Geräuschen erkennen. Dazu wurden Tierstimmen mittels MP3-Player eingespielt. Es sei den Schülern nicht leicht gefallen, Hirsch und Fuchs an ihren Rufen zu erkennen, stellte Bio-Lehrerin Ulla Meixner fest.

Ebenfalls neu war ein Fotorätsel, bei dem die Gruppen stark vergrößerte Bildausschnitte von Blättern, Rinden oder Früchten vorgelegt bekamen und diese im Wald suchen mussten.

von Sascha Valentin

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