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Bischof Bätzing 
lobt Lebendigkeit

Neuer Limburger Oberhirte Bischof Bätzing 
lobt Lebendigkeit

Der neue Bischof des Bistums Limburg, Georg Bätzing, hat seine eintägige Reise durch den Bezirk Lahn-Dill-Eder in Biedenkopf begonnen.

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Limburgs Bischof Georg Bätzing war auf Antrittsbesuch im Bezirk Lahn-Dill-Eder in Biedenkopf.

Quelle: Hartmut Bünger

Biedenkopf. Bischof Bätzing ist seit dem 18. September vergangenen Jahres Franz-Peter Tebartz-van Elsts Nachfolger. Um das Bistum ­näher kennenzulernen, stattet der 55-Jährige allen elf Bezirken nach und nach einen Besuch ab.

In der Pfarreikirche St. Josef nahm er an einer kurzen Andacht teil. Trotz der frühen Stunde an einem Werktag waren rund 120 katholische Christen aus den fünf Gemeinden des Pastoralen Raums Biedenkopf gekommen, um ihren neuen Bischof kurz zu sehen.

Zu den Besuchen aus der evangelischen Kirche gehörte der stellvertretende Dekan des Dekanats Biedenkopf-Gladenbach, Pfarrer Gerhard Failing.

Die Region um Biedenkopf, Bad Laasphe und Siegen sei ihm nicht unvertraut, sagte der neue Limburger Bischof, der im Kreis Altenkirchen aufgewachsen ist. Die große Zahl der Besucher wertete er als ein „gutes Zeichen“ für sich persönlich und für die Kirche: „Hier ist Lebendigkeit, hier ist Glaubenskraft, hier ist Zusammengehörigkeitsgefühl“, sagte Bätzing.

Bischof: Christen schulden der Welt etwas

Mit rund zehn Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung seien die Katholiken hier in der Minderzahl. Die eigentliche Grenze verlaufe aber ohnehin anderswo. „Wir stärken uns gegenseitig im Glauben in dieser Zeit“, drückte er die Zusammengehörigkeit mit den Protestanten aus. Die eigentliche Herausforderung bestehe darin, den christlichen Glauben in einer zunehmend säkularen Welt zu bezeugen.

Er rief die Besucher dazu auf, die Kirchenräume noch mehr mit Gebet zu füllen – diesen Dienst würden die Christen der Welt schulden. „Dann wird ­unsere Zukunft gesegnet sein“, sagte der Geistliche.

Im weiteren Verlauf des Tages­ besuchte der Bischof in der Pfarrkirche in Dillenburg den ökumenischen Mittagstisch. Dabei zeigte sich der Bischof den Helferinnen und Gästen als ein Mensch zum Anfassen.

Weitere Stationen waren der Kleidertreff sowie das Altenheim Haus Elisabeth mit der Kindertagesstätte St. Nikolaus. Die Möglichkeit zu einem Gespräch mit ihm ergab sich auch während eines Empfangs nach einem Pontifikalamt in der Herborner Pfarrkirche St. Petrus.

von Hartmut Bünger

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