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„Eckhaus“ 
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Musikprojekt „Eckhaus“ 
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Die Songs des Biedenkopfer Elektro-Rap-Musikprojekts „Eckhaus“ laufen derzeit im Radio: Zwischen Hits von Chartstürmern wie Marteria, Rita Ora, Imagine Dragons und Co.

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Jens Schefzig (links) und Sascha Erhardt während ihres Besuchs in einem Frankfurter Radiostudio.

Quelle: privat

Biedenkopf. Kürzlich waren die Köpfe hinter „Eckhaus“, Rapper Sascha ­Erhardt aka „Divide“ und Jens Schefzig, im Frankfurter Studio des Radiosenders „YouFM“ zu Gast. Dort wurden das Duo und seine Musik vorgestellt. Zwei Songs aus ihrem aktuellen, seit Kurzem digital erhältlichen Album „No Parking on the Dancefloor“, laufen im regulären Programm des Senders. Die Stücke „Gran Chaco“ und „Traveller“ wurden vom Sender ausgewählt, berichtet der Biedenkopfer Musiker Jens Schefzig. Wahrscheinlich, weil sie am radiotauglichsten seien, vermutet er.

Die erste Pressung des Albums, das über das Marburger Label „Marburg Records“ veröffentlicht wurde, ist mittlerweile auch ausverkauft. „Das ging diesmal richtig schnell“, freut sich Schefzig. Gefeiert wurde die Veröffentlichung mit einer „Grill and Chill“-Party auf der Biedenkopfer Bleiche.

„Divide“ macht Pause, „Eckhaus“ macht weiter

Wie es mit dem Projekt weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen: Erhardt hatte bereits während der Produktion von „No Parking on the Dancefloor“ bekannt gegeben, sich zumindest zeitweise aus der Musik zurückzuziehen. Er will sich voll und ganz seinem kürzlich geborenen Sohn widmen, erklärte er.

Für Schefzig ist aber klar, dass er weiter musizieren wird. Die ersten Fragmente für neue Songs seien schon wieder auf seinem Rechner, sagt der 42-Jährige. Nach „Weltenwanderer“ aus dem Vorjahr hat der Biedenkopfer, der früher mit dem Dance-Electronic-Projekt „Klopfgeister“ Erfolge feierte, Blut geleckt. „Es macht mir einfach Spaß. Es ist mein Hobby.“

Das, was man von „Eckhaus“ demnächst hören wird, werde Schefzig zufolge nicht weniger elektronisch. Er spricht von Ambient- und House-Elementen – „aber im gewohnten ,Eckhaus‘-Style“. Allerdings werden ohne Erhardt wahrscheinlich die Rap- und Gesangsparts zurückgefahren. „Eine Stimme­ wird schon dabei sein, aber wahrscheinlich nicht in dem ­aktuellen Ausmaß“, sagt er.

Was noch ansteht: Kinowerbung. „Gemeinsam mit unserem Videomann Thorsten haben wir einen 40-sekündigen Clip fürs Kino gedreht“, erzählt Schefzig. Wenn alles klappt, wird dieser im Bad Laaspher Lichtspielhaus auf der großen Leinwand zu ­
sehen sein. Und noch mindestens ein Video kommt. „Ich plane noch etwas zu ,Holland mit dem Fernbus‘“, sagt Schefzig. „Eigentlich sind es sogar noch zwei Tracks, die nach einem ­Video schreien ...“

von Christian Röder

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