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Stadt erwartet 118.700 Euro aus dem Wald

Forstwirtschaftsplan Stadt erwartet 118.700 Euro aus dem Wald

Das Stadtparlament hat einstimmig den Plan für das Forstwirtschaftsjahr 2018 befürwortet. Demnach kann 
Biedenkopf mit einem Überschuss von 118.700 Euro aus der Bewirtschaftung des Stadtwaldes rechnen.

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Nachhaltige Forstwirtschaft kann Gewinn bringen; das zeigt das Forstamt Biedenkopf mit dem Forstwirtschaftsplan 2018.

Quelle: Susan Abbe

Biedenkopf. Forstamtsleiter Dr. Lars Wagner hatte den Plan für das kommende Jahr bereits ausführlich in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vorgestellt. Dabei hatte er erläutert, dass die Biedenkopfer 2018 guten Grund haben, sogar auf einen höheren Ertrag als die veranschlagten 118.700 Euro zu hoffen. Denn in den vergangenen Jahren warf der Wald am Ende immer mehr ab, als veranschlagt worden war.

Ein Schwerpunkt bei den Ausgaben wird für 2018 die Unterhaltung der Wege bilden. 119.000 Euro sind dafür veranschlagt. Im Blick hat das Forstamt dabei auch schon den Grenzgang im Jahr 2019, für den der Wald vorbereitet werden soll. Größere Posten bei den Ausgaben sind auch die Beförsterung und die Holzernte. 49.000 Euro sind zudem für die Verkehrssicherung bestimmt, ein erheblicher Teil davon für Arbeiten rund um das Biedenkopfer Schloss.

Kiefern leiden unter Pilzbefall

Bei den Einnahmen kommt der Löwenanteil aus dem Holzverkauf, der 2018 rund 897.000 Euro bringen soll. Wagner unterstrich dabei im Hauptausschuss, dass das Forstamt den Wald nachhaltig bewirtschafte. So sieht der Hiebsatz vor, 19.199 Festmeter zu schlagen. Geplant sind laut Forstwirtschaftsplan genau 19.903 Festmeter – laut Wagner eine „Punktlandung“.

Probleme bereitet das durch einen Pilz verursachte Triebsterben bei der Kiefer. Eine Möglichkeit, den Pilz aktiv einzudämmen, gibt es laut Wagner nicht.

Nachdem der Haupt- und Finanzausschuss dem Forstwirtschaftsplan schon zugestimmt hatte, bewerteten auch die Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung den Plan durchgehend positiv. Über die Fraktionsgrenzen hinweg erntete das heimische Forstamt viel Lob für seine Planung und seine Arbeit.

von Susan Abbe

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