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Baumaschinen rücken im Juni ab

Arbeiten am Krummacker Baumaschinen rücken im Juni ab

Der erste Bauabschnitt im neuen Gewerbegebiet Krummacker in Wallau soll Mitte Juni fertig sein.

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Wegen des Winters sind die Erschließungsarbeiten auf dem Krummacker etwas hinter dem Zeitplan. Aber Mitte Juni will die Stadt Biedenkopf mit dem ersten Bauabschnitt im künftigen Wallauer Gewerbegebiet fertig sein. Ein zweiter Bauabschnitt könnte bald folgen – sofern die Firma Elkamet sich tatsächlich auf dem Krummacker ansiedeln will.

Quelle: Susan Abbe

Wallau. Während die Erschließungsarbeiten laufen, verhandelt die Stadt mit der Firma Elkamet, die Interesse am Kauf von zwei Dritteln der gesamten Gewerbegebietsfläche hat.

Der harte Winter hat den Zeitplan auf der Baustelle Krummacker schon ein bisschen durcheinandergebracht. Eigentlich wollte die Stadt Biedenkopf mit dem ersten Bauabschnitt, der etwa zwei Hektar Fläche umfasst, schon im Frühjahr fertig sein.

Dann mussten die Bagger aber doch länger als gehofft pausieren. Von Weihnachten bis Anfang März musste der Baustellenbetrieb ruhen. Jetzt wird es voraussichtlich Mai, bis die Verkehrsfläche auf dem Krummacker asphaltiert, und Mitte Juni, bis das Bauprojekt abgeschlossen ist.

Thiemig: Wollen später nichts zurückbauen müssen

Der leichte Verzug ist laut Bürgermeister Joachim Thiemig (SPD) und Bauamtsleiter Lothar Achenbach aber nicht weiter tragisch. Wichtig sei letztlich, die Baustelle sorgfältig zu Ende zu bringen. Und das werde gelingen, sind beide überzeugt. Im Moment laufen laut Achenbach noch Restarbeiten zur Geländemodellierung. Zudem werden Stromkabel verlegt. Und der Kanal zur Breitackerstraße wird gebaut. Dass die Stadt derzeit Kaufverhandlungen mit der Firma Elkamet Kunststofftechnik führt, verzögert die Arbeiten auf dem Krummacker nicht, sagt Bürgermeister Thiemig.

Gleichwohl agiere die Stadt in enger Abstimmung mit dem Unternehmen. Die Stadt wolle schließlich auf dem Krummacker keine baulichen Tatsachen schaffen, die die Firma später nicht gebrauchen kann. „Wir wollen es natürlich tunlichst vermeiden, dass wir später etwas zurückbauen müssen“, so Thiemig.

Gespräche mit Elkamet laufen noch

Wie bereits berichtet, hat die Firma Elkamet Interesse daran, neben ihren bisherigen Betriebsstandorten in Biedenkopf und Wolfgruben einen weiteren auf dem Krummacker in Wallau zu errichten. 4,2 Hektar Fläche würde das Unternehmen dazu benötigen.

Das bedeutet auch: Wenn der Kaufvertrag mit Elkamet zustande kommt, müsste die Stadt zügig einen weiteren Bauabschnitt auf dem Krummacker in Angriff nehmen. Denn die jetzt im ersten Abschnitt erschlossene Fläche von zwei Hektar reicht für das Unternehmen nicht aus. Möglicherweise würde der nächste Bauabschnitt dann noch in diesem Jahr beginnen, sagt Bauamtsleiter Achenbach.

Endgültig unter Dach und Fach ist der Verkauf laut Thiemig aber noch nicht. „Die Gespräche mit Elkamet laufen noch; da gibt es noch viele Dinge abzustimmen“, so der Bürgermeister. Wie lange die Verhandlungen dauern werden, könne er noch nicht sagen.

Kommt es zum positiven Abschluss, wäre das ein großer Erfolg für die Stadt. Denn mit den 4,2 Hektar wären mit einem Schlag zwei Drittel der gesamten Gewerbeflächen, die auf dem Krummacker geplant sind, vermarktet. Insgesamt hat das künftige Gewerbegebiet eine bebaubare Fläche von 6,5 Hektar. Investitionen von fünf Millionen Euro – inklusive Grundstücksankauf – sind dafür vorgesehen.

von Susan Abbe

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