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Biedenkopf feiert 175 Jahre Grenzgang

Zwischengrenzgang Biedenkopf feiert 175 Jahre Grenzgang

Die elf Männergesellschaften Biedenkopfsfeiern vom 11. bis zum 13. Juli auf dem Biedenkopfer Marktplatz „175 Jahre Grenzgangsfest“.

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Beim Biedenkopfer Grenzgang 2012 drängten sich die Gäste bei der Aufstellung am Marktplatz dicht an dicht.Panorama-Fotomontage: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Biedenkopf. Dem dreitägigen Fest vorausgegangen waren Überlegungen von acht Männergesellschaften ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Belegbar war aber nur, dass vor 150 Jahren erstmals in der Zugfolge Straßennamen erwähnt wurden, aus denen sich die späteren Männergesellschaften entwickelten. Grenzgangshistoriker Karl Heinz Schneider kann allerdings belegen, dass in der ehemaligen Kreisstadt bereits vor 175 Jahren der Grenzgang gefeiert wurde. Dies nahmen die ersten Führer der Gesellschaften zum Anlass, am Wochenende zu feiern.

Von morgen bis Sonntag steht Biedenkopf wieder ganz im Zeichen des Grenzgangs. Die Biedenkopfer könnten nicht nur Grenzgang feiern, sondern auch einen „Zwischengrenzgang“, erklärte Rainer Höhn, der einer von drei Vorständen der veranstaltenden Gesellschaften ist. Rolf Cegledi und Jörg Kipper sowie die elf Männergesellschaften Biedenkopfs sind auch dabei.

Zum Fest wird auch eine Delegation der belgischen Stadt Wépion sur Meuse erwartet. Denn die Stadt Biedenkopf begeht das 40-Jährige Bestehen der Verschwisterung mit der belgischen Stadt. Das Fest begann bereits am gestrigen Freitag um 17.30 Uhr mit einem Kommers. Karl Heinz Schneider hielt einen Vortrag zur Historie 175 Jahre Grenzgangsfest (Bericht folgt). Zum Fest marschierten die Männergesellschaften, die Offiziellen des Grenzgangs aus dem Jahr 2012 und das Komitee von der Oberstadt aus kommend mit dem Spielmannszug auf den Marktplatz ein.

Am heutigen Samstag beginnt das Fest um 15 Uhr mit einem Konzert des „Hinterländer Jazz Orchestra“, ab 17 Uhr treten die „Die Super 4“ (Lucas Rieger und Freunde) auf. Beim Familientag kommen Jung und Alt am Nachmittag auf ihre Kosten. Ab 19 Uhr spielt die ungarische Kapelle „Donau Power“.

Am morgigen Sonntag findet ab 9.45 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt, dem sich ein Frühschoppen mit der Band „Donau Power“ anschließt.

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