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Betrunkene verprügeln Hausmeister

Polizei-Bilanz Betrunkene verprügeln Hausmeister

Die Polizei ermittelt nach dem Kirschenmarkt wegen sexueller Belästigung und in vier Fällen wegen Körperverletzungen.

Gladenbach.. Die Polizei wurde auf den Plan gerufen, weil Jugendliche in dem Geisterhaus begrapscht wurden. Die Vorfälle wegen sexueller Belästigung und Beleidigung ereigneten sich in der Nacht zum Freitag. Drei Besucher provozierten immer wieder Zusammenstöße und nutzten diese zu unsittlichen Berührungen. Die Personenbeschreibungen der Zeugen führten wenig später zur Festnahme.

Die Polizei ermittelt in vier weiteren Fällen wegen Körperverletzungen, bei denen es teils zu schweren Verletzungen kam. Einmal davon leistete der Täter Widerstand gegen die Polizei, die zwei verletzte Beamte zur Folge hatte. Die mutmaßlichen Täter sind bekannt, auch wurden diejenigen ermittelt, die Außenspiegel parkender Autos abgetreten haben. Bei drei der vier Körperverletzungen und bei den Sachbeschädigungen waren die Verdächtigen erheblich betrunken.

In der Nacht zum Donnerstag gerieten zwei erheblich Alkoholisierte in einen Streit, der so endete, dass der eine dem anderen mit der Faust ins Gesicht schlug.

Von Samstag auf Sonntag war die Nacht mit den mit Abstand meisten Besuchern und mit den meisten Zwischenfällen. Zwei Jugendliche verprügelten gegen 21.30 Uhr einen Hausmeister, der sie nur höflich bat, die Toilettenhäuschen zu benutzen und nicht gegen die Hauswand zu urinieren.

Das Oper erlitt diverse Prellungen, eine Kopfplatzwunde und einen kaputten Zahnersatz. Die Festnahme der 17 und 20 Jahre alten Verdächtigen erfolgte nur kurz nach der Tat.

Bei der Schlichtung eines Streites zweier Gruppen griffen zwei Männer plötzlich die vermittelnden Polizisten an und verletzten sie. Trotz des erheblichen Widerstands der betrunkenen Männer gelang den Beamten die Festnahme. Sie müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten.

Am Samstag kam es gegen 13 Uhr am Autoskooter zu einem eher ungewöhnlichen Vorfall. Ein achtjähriges Kind erlitt durch herabrieselnde Funken Brandblasen am Rücken.

Nach ersten Erkenntnissen resultiert der Funkenschlag aus einer Kollision mehrerer Wagen. Es kam zum Kurzschluss und Funkenschlag aus einer stromführenden Peitsche. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Außerdem gab es noch kleinere „Scharmützel“. „Durch das rechtzeitige und frühe Eingreifen von Polizei und Sicherheitsdienst beruhigte sich das Geschehen meist sehr schnell wieder“, bestätigte Polizeisprecher Martin Ahlich.

Die Polizei geht davon aus, dass in den nächsten Tagen noch vereinzelte Strafanzeigen wegen abhandengekommener Handys, Geldbörsen oder Kleidungsstücke sowie wegen diverser Sachbeschädigungen bei ihr eingehen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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