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Besucherrekord durch böhmischen Swing

Konzert Besucherrekord durch böhmischen Swing

Zum großen Finale der 24. Bad Endbacher Musiktage bezauberte der Musikverein "Hinterländer Blasmusik" seine Zuhörer unter dem Motto "Böhmisch-Mährisch-Swing" mit Marsch-, Polka- und Walzerklängen.

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Der Musikverein „Hinterländer Blasmusik“ begeisterte mit ausgewählten Titeln unter dem Motto „Böhmisch-Mährisch-Swing“ die rund 350 Zuhörer. Fotos: Helga Peter

Bad Endbach. Einen Besucherrekord verzeichnete die Abschlussveranstaltung der 24. Bad Endbacher Musiktage am Sonntag. Johannes Gruber von der Tourist-Information begrüßte die rund 350 Zuhörer und freute sich über diesen guten Zuspruch, der, wie er ausführte, keinen Stuhl mehr im Saal des Kur- und Bürgerhauses frei ließ. Johannes Gruber vermeldete rund 350 Besucher zu dieser Musikveranstaltung.

Mit dem „Gruß aus Böhmen“ eröffnete der Musikverein „Hinterländer Blasmusik“ unter der Leitung von Michael Werner schwungvoll das Programm. Werner versprach für diesen Sonntagnachmittag ein tolles Programm. Mit Polkaklängen „Wenn die Blasmusik erklingt“ und der Eigenkomposition des Dirigenten „Im kalten Feld“, die auf eine Gemarkungsbezeichnung in Erdhausen anspielt, sowie den „Böhmischen Musikanten“ waren dem Orchester Bravorufe aus den Zuschauerreihen sicher.

Mit einem Querschnitt durch Blasmusikkompositionen der vergangenen 60 Jahre begeisterte das Orchester, darunter „Wenn der Wein blüht“ und „Die Kapelle hat gewonnen“.

Auch neue Kompositionen, wie „Im Wäldchen“ von Karl Sejk und „Böhmischer Diamant“ von Freek Mestrini, mit denen die Musiker total begeisterten, standen auf dem Programm. Der Vortrag „Der Böhmische Traum“, ebenfalls eine Neukomposition von Norbert Gälle, wurde seinem Namen gerecht und das Publikum quittiert dies mit Bravorufen. Mit der „Slavonická-Polka von Vladimir Fuka und der „Emily-Polka“ von Dirigent Werner klang der erste Konzertteil aus.

„Mit Vollgas voraus“, so kündigte Michael Werner nach der Pause das folgende musikalische Geschehen an und setzte dies mit „Musik, Musik“, einem Marsch von Frantisek Gmoch, mit seinem Orchester um. „Der Schornsteinfeger aus Eger“, eine Komposition von Hubert Wolf, der Marsch „Prager Leben“, bei dem „musikalische Wellen“ über die Bühne flossen und nicht zuletzt die „Rauschenden Birken“, ein Walzer aus 1956 sowie die „Fuchsgraben-Polka“, weckten sicher bei vielen Zuhörern Nostalgie.

Der Marsch „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer, eine eher optimistische Vorstellung an diesem regnerischen Nachmittag, ließ musikalisch nichts zu wünschen übrig und letztendlich bei dem „Sorgenbrecher“ von Norbert Gälle sollten alle Sorgen verflogen sein, so versprach es der Dirigent.

„Böhmische Blasmusik ist schwer zu machen, denn alles ist durchsichtig“, stellte Michael Werner die Anforderung an das Orchester vor und bezeichnete Posaunen, Tuben und Schlagzeug als der Motor des Orchesters.

Ernst Mosch sei es gewesen, der den Swingstil in die Blasmusik gebracht habe, dabei gab Werner auch einen Einblick in dessen Biografie. So hätten die Egerländer Musikanten mit Ernst Mosch mehr als 2000 Titel aufgenommen. Er selbst sei begeistert, welche Leistungsfähigkeit die Musiker des Musikvereins „Hinterländer Blasmusik“ hätten. Letztendlich seien diese doch Amateure. Der Musikverein gründete sich 1968 und ist versiert in allen Musikchambren. Mit „Wwir Musikanten“ und der geforderten Zugabe „Dem Land Tirol die Treue“ verabschiedete sich das Orchester unter großem Beifall.

nFür die Freunde der Blasmusik gab Michael Werner den Hinweis, dass am 14. Dezember der Musikverein 1911 Gladenbach und der Musikverein „Hinterländer Blasmusik“ gemeinsam ein Weihnachtskonzert in der Katholischen Kirche in Gladenbach veranstalten.

von Helga Peter

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