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Besucher bestaunen die Modellvielfalt

Automobilausstellung Besucher bestaunen die Modellvielfalt

Viele Tausend Besucher kamen am Wochenende zur 39. Gladenbacher Automobilausstellung (GAA) ins Stadtzentrum, um zu schauen und sich über das Neueste auf dem Markt zu informieren.

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Unter die Haube schauen kann jeder, beim Golf GTI lohnt sich offenbar auch ein Blick unter das Auto. Dass man bei so viel PS auch einen großen Schalldämpfer braucht, wissen jetzt Papa und Sohnemann. Über so viel technische Neugier kann die Mama nur lachen.

Gladenbach. Wieder einmal war die Automobilausstellung eine Veranstaltung für die ganze Familie. Und damit ging das Konzept des Gewerbevereins auf. Mit einem abwechslungsreichen Programm, Informations- und Verkaufsständen auf dem Marktplatz, einem Kinderkarussell, einer Schminkecke und 230 Fahrzeugen der verschiedenen Automobilfabrikate wurde jedem etwas geboten.

18 Händler aus der Region zeigten unter freiem Himmel, bei herrlichem Sommerwetter die neuesten Modelle verschiedener Fabrikate. Gestern Abend schienen alle zufrieden über die gut besuchte Ausstellung. Vor allem am gestrigen Sonntag herrschte viel Betrieb in der Innenstadt. Die Palette der präsentierten Fahrzeuge reichte von Sportwagen über Cabrios für Frischluftfans über spritsparende Kleinwagen bis hin zu familientauglichen Kombis, Vans und geländegängigen Fahrzeugen. Fachkundige Teams der Autohäuser berieten die Gäste. Da wurde viel diskutiert und gefeilscht. Bei den potentiellen Neuwagenkäufern stießen preisreduzierte Modelle, attraktive Eintauschangebote und günstige Sonderfinanzierungen auf großes Interesse. Neben Autos waren auch Motorräder, Fahrräder und Elektromobile ausgestellt. Gladenbachs Einzelhändler luden auch am Sonntagnachmittag zum Einkaufsbummel ein und boten ihren Kunden in den Geschäften allerlei Aktionen.

Carsten Elsemann, der mit Manfred Heinz für die Organisation der Ausstellung verantwortlich ist, betonte bei der Eröffnung am Samstag, die GAA zähle zu den traditionsreichsten Automobilausstellungen in Hessen. Hans-Georg Hoch, der die Ausstellung einst maßgeblich mit aus der Taufe hob, habe ihm von den ersten Jahren berichtet, als rund um den Marktplatz gebaut wurde und man gerne auf einen der großen Kräne zurückgriff, um daran ein Auto zu hängen. So war weithin sichtbar, dass in Gladenbach gerade wieder die große Autoschau lief. Heute bediene man sich anderer Werbeträger, nämlich Facebook und Internet, sagte Elsemann.

Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Carsten McGovern (Die Grünen) überbrachte Grüße von Landrat Robert Fischbach. Er hob die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes Hinterland für den Landkreis Marburg-Biedenkopf hervor. Viele Unternehmen aus der Region ­arbeiteten in der Automobilbranche. Und er schlug einen Bogen zu den Facharbeitskräften. Der Erhalt der Beruflichen Schulen in Biedenkopf sei für die hiesigen Betriebe, auch für die Kfz-Branche - von großer Bedeutung und liege dem Landkreis am Herzen.

Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert (SPD) lobte das Engagement des Gewerbevereins und der Aussteller. Auch er stellt die Bedeutung des Automobils und der Mobilität für die Menschen aus der Region und für die Wirtschaft heraus.

Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim (CDU) ging auf den Wirtschaftsfaktor Auto ein und überbrachte eine frohe Botschaft an alle, die in Gladenbach arbeiten und einkaufen und mit dem Auto in die Stadt kommen: In den städtischen Gremien werde noch nicht einmal im Ansatz darüber nachgedacht, Parkgebühren zu erheben.

Die offizielle Eröffnung der Schau übernahm die amtierende Gladenbacher Kirschenkönigin Julia Krüger.

von Hartmut Berge

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