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Baustraßen-Zustand ist in der Kritik

Mornshausen Baustraßen-Zustand ist in der Kritik

Anlieger der Straße „Vor dem Wäldchen“ mahnten am Donnerstagabend in der Bürgerversammlung den Ausbau der Straße an, die vor mehr als 30 Jahren als Baustraße angelegt worden ist.

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Hans-Jörg Schmidt (von links), Hermann Ullrich, Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim, Ulrich Weber und Günter Becker standen den Mornshäusern Rede und Antwort.

Quelle: Klaus Peter

Mornshausen 15 Mornshäuser Bürger begrüßte Hans-Hermann Ullrich, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Gladenbach, zu der Bürgerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus. Ullrich erklärte gleich zu Beginn, dass Wahlgeschenke aufgrund der Finanzlage der Stadt nicht möglich seien. Der momentan anhaltende wirtschaftliche Aufschwung würde sich erst später im Stadtsäckel bemerkbar machen, betonte er.

Auch Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim wies darauf hin, dass die Stadt finanziell nicht auf Rosen gebettet sei, wobei es das Ziel sein müsse, in Zukunft Haushalte auszugleichen, weiteren Schuldenabbau zu betreiben und keine neuen Kredite aufzunehmen.

Knierim stellte anschließend die in den vergangenen drei Jahren in dem Gladenbacher Stadtteil Mornshausen verwirklichten Projekte vor. Dabei nannte der Bürgermeister die Flachdach- und Fassadensanierung des Bürgerhauses, die 220.000 Euro gekostet hat, die Erneuerung der Brücke über die Salzböde in der Subachstraße, die Installation einer neuen Buswartehalle in der Hauptstraße, die Sanierung der Treppenanlage in der Ortsmitte und die Erneuerung des Durchlasses am Mühlgraben zur Mappesmühle. Es seien Kanalsanierungsarbeiten in der Hauptstraße und in der Ludwigstraße realisiert worden, wobei die Ludwigstraße mit einer komplett neuen Decke versehen worden sei. Knierim nannte bei den Projekten auch das Hochwasserrückhaltebecken in der Nixböthe. Dazu seien Planungsarbeiten beendet. Es müsse etwas getan werden, um aktiven Hochwasserschutz zu betreiben. Sobald es die finanzielle Situation zulasse, solle dieses Projekt verwirklicht werden.

Knierim wies auch auf die jährlich anfallenden Ausbesserungsarbeiten durch Hochwasserschäden am „Salzböde-Radweg“ hin. Schon seit Jahren würde sich die Stadt darum bemühen, diesen Weg mit einer festen Decke zu versehen und damit einen Lückenschluss des Radweges zwischen Bad Endbach und Lohra herzustellen. Leider stehe die Untere Naturschutzbehörde diesem Wunsch bisher negativ gegenüber. Die Stadt sei jedoch bemüht, dieses Projekt in naher Zukunft zu verwirklichen.

von Klaus Peter

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