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Bau von Windkraftanlagen bleibt in der Diskussion

Stadtverordnetenversammlung Bau von Windkraftanlagen bleibt in der Diskussion

Die Stadtverordnetenversammlung Gladenbach vertagte den Tagesordnungspunkt „Errichtung von Windenergieanlagen im Stadtgebiet Gladenbach“ und verwies diesen an die Windkraftkommission der Stadt.

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Das Thema „Errichtung von Windenergieanlagen im Stadtgebiet Gladenbach“ stand auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung Gladenbach. Doch das Thema wurde auf Empfehlung des Ältestenrats vertagt.

Quelle: Marius Becker

Gladenbach. Stadtverordnetenvorsteher Hans-Hermann Ullrich verkündete während der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend, dass auf Empfehlung des Ältestenrates der Tagesordnungspunkt „Errichtung von Windenergieanlagen im Stadtgebiet Gladenbach und hier Vertrag zur Flächensicherung und Projektrealisierung“ von der Tagesordnung genommen wurde, um diesen an die Windkraftkommission zu verweisen.

Vertrag soll überprüft werden

Einige Punkte des Vertrages bedürften der Überprüfung und auch Verbesserung zu Gunsten der Stadt. Der Vertrag sehe außerdem vier Windkraftanlagen vor, wobei nach aktuellem Stand nur noch drei installiert werden sollen. Auch bei den Pachterträgen müsse Klarheit und Transparenz auf den Tisch und der Vertrag insgesamt kritisch hinterfragt werden.

Hans-Hermann Ullrich schlug vor, dass die Stadtverordnetenversammlung am 6. August fortgesetzt werden solle, sofern die Windkraftkommission bis dahin getagt habe und ein überarbeiteter Vertrag vorläge, der dann den Stadtverordneten unverzüglich zur Verfügung gestellt würde.

Sozialdemokrat Roland Petri warf die Frage auf, ob nicht der Haupt- und Finanzausschuss zusammen mit der Windkraftkommission tagen solle, um Zeitverzögerungen zu vermeiden. Der Stadtverordnetenvorsteher wies darauf hin, dass die Ladungsfrist für den Haupt- und Finanzausschuss nicht eingehalten werden könne. Einige Mitglieder seien auch in der Windkraftkommission und wer von den übrigen Ausschussmitgliedern an der Sitzung der Windkraftkommission teilnehmen möchte, könne dies als interessierter Bürger.

Entscheidungen nicht zu eilig treffen

Gunthard Koch (CDU) berichtete, dass sich seine Nackenhaare gesträubt hätten, als er den Vertrag zur Flächensicherung und Projektrealisierung durchgelesen habe. Gleichwohl sollte keine unnötige Eile in die Vertragsabwicklung gebracht werden, da Eile bekanntlich ein schlechter Ratgeber sei. Allen Beteiligten müsste ausreichend Zeit zum Einlesen gegeben werden, nachdem hoffentlich ein geänderter Vertragsentwurf vorläge. Der Termin 6. August erschien Gunthard Koch für eine ordentliche Beratung zu früh.

Nachdem Dirk Ronzheimer, Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses, berichtete, dass die Mitglieder des Ausschusses sich einstimmig für die Offenlegung der Pläne für den Bau einer neuen DRK-Rettungswache ausgesprochen hätten, wurden die zu dieser Thematik gehörenden beiden Tagesordnungspunkte ohne Redebeiträge einstimmig verabschiedet.

von Klaus Peter

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