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„Bastian“-Lächeln bleibt sein Markenzeichen

Horst-Janson-Lesung „Bastian“-Lächeln bleibt sein Markenzeichen

Der Schauspieler Horst Janson kam nach Bad Endbach, um Gedichte vorzulesen. Rund 80 Menschen verfolgten gespannt seine Darbietung im „Oxygen“-Club.

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Quelle: Alexandra Regner

von Alexandra Regner

Bad Endbach. Da kam ein Mensch, wie es der von ihm zitierte Eugen Roth wohl genannt hätte, in Jeans und Cordjackett; vollkommen unbefangen trat er vor sein Publikum. Es hatte etwas Familiäres, als er seine Bücher aufschlug und einfach anfing: mit Kästner, mit Ringelnatz, mit Wilhelm Busch. Er las sich durch die Riege der ironischen, klugen Verseschreiber.

Horst Janson ist ein viel beschäftigter Mann und dass er Gedichte vorliest, passiert eher selten. Und so waren seine Zuhörer wohl auch deshalb gekommen, um eine Berühmtheit hautnah zu erleben:

Den Schauspieler, der in den 70er Jahren schlagartig durch den „Bastian“ bekannt wurde, der als Old Shatterhand bei den Karl-May-Festspielen ritt, der „Unter weißen Segeln“ serienlang über die Fernsehschirme schipperte und der an der Seite von Heidi Brühl „Ferien auf dem Immenhof“ machte.

Zwischen den Gedichten knipste Horst Janson sein „Bastian“-Lächeln an, wie einen Lichtschalter, und der Zauber wirkt noch immer: Der Held, der da inmitten der Rotunde des „Oxygen“-Clubs saß, war älter geworden, aber er war immer noch ein Held. Janson gab hinterher Autogramme.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe der OP.

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