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Bahn frei für Mountainbike-Übungsplatz

Parlament Bahn frei für Mountainbike-Übungsplatz

Nachdem feststeht, dass im Bad Endbacher Wald eine Flow-Trail-Streckeerrichtet werden soll, ebneten die Gemeindevertreter am Montagabend noch den Weg für den Bau eines Übungsplatzes.

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Ein Mountainbiker fährt im Habichtswald bei Kassel auf einem Forstweg. In Bad Endbach soll auch ein Flow-Trail mit Übungsplatz entstehen. Archivfoto: Uwe Zucchi

Quelle: Uwe Zucchi

Bad Endbach. Bereits am 26. August befassten sich die Parlamentarier mit den planungsrechtlichen Voraussetzungen, um einen Mountainbike-Übungsplatz am Kultur-, Sport- und Freizeitzentrum zu errichten. Aus der Beschlussvorlage für den Bau einer Flow-Trail-Strecke im Bereich des „Enwuchs“ ging hervor, dass ein Übungsplatz zum Gesamtkonzept gehört.

Karlheinz Seitz (SPD) warf die Frage auf, ob eine solche Mountainbike-Strecke überhaupt in das Tourismuskonzept der Gemeinde passe. Dieses Tourismuskonzept hätte bereits seit längerer Zeit erstellt werden sollen. Auch fragte Seitz, ob die Ausweisung einer Mountainbike-Strecke zwingend notwendig sei, wobei Schnellschüsse der Thematik nicht dienten. Nach seinen Ausführungen bewerten auch die Jagdgenossen die Errichtung der Mountainbikestrecke als nicht zwingend notwendig. Einstimmig bei Enthaltung der SPD-Fraktion votierten die Parlamentarier dafür, den Flächennutzungsplan zu ändern, damit das Projekt in die Phase der Umsetzung gehen kann. Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete Bürgermeister Markus Schäfer, dass das Genehmigungsverfahren für den Windpark Lahn-Dill-Bergland Mitte beim Regierungspräsidium geprüft werde. Auch seien die Ausschreibungen für die Zuwegungen auf den Weg gebracht. In den nächsten Tagen verhandele man die Pachtverträge für die Standorte und die Abstandsflächen mit den Grundstückseigentümern. Betroffen seien etwa 85 Grundstücke und 90 Eigentümer. Darüber hinaus müssten Verhandlungen über die Wege zu den einzelnen Standorten zum Abschluss kommen - betroffen seien etwa 100 Grundstücke und Eigentümer. Diese Grundstücksangelegenheiten hätten derzeit oberste Priorität und würden die Verwaltung in den nächsten drei bis vier Wochen intensiv in Anspruch nehmen, erklärte Schäfer.

Anschließend nahmen die Parlamentarier die Haushaltsplanentwicklung 2013 zur Kenntnis. Diese weist gegenüber dem ursprünglichen Zahlenwerk ein Plus von 42380 Euro aus. Diese positive Entwicklung ist im Wesentlichen auf gestiegene Schlüsselzuweisungen und höhere Anteile der Einkommenssteuer zurückzuführen. Auch vermindern sich die Ausgaben bei den Kindergärten um 88000 Euro und im Personalwesen um 47000 Euro. Das Jahresergebnis des Eigenbetriebs „Kur, Tourismus, Energie“ verschlechterte sich um etwa 145000 Euro. Schäfer erklärte, dass der Haushaltsplanentwurf 2014 nicht wie vorgesehen im Dezember eingebracht wird. Als Grund gab er den hohen Arbeitsanfall zur Berechnung der gesplitteten Abwassergebühren an.

von Klaus Peter

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