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RSV will Anbau an das Sportheim

RSV Wommelshausen RSV will Anbau an das Sportheim

Neben dem sportlichen Geschehen standen während der Jahreshauptversammlung der Wommelshäuser Kicker eine Diskussion um das Vereinsheim sowie ­Ehrungen im Mittelpunkt.

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Vorsitzende Sonja Rink (rechts) ehrte Werner Schmitt für 40-jährige Vereinszugehörigkeit.

Quelle: Helga Peter

Wommelshausen. 24 Mitglieder besuchten die Sitzung des RSV 1920. Vorsitzende Sonja Rink berichtete in ihrem Jahresrückblick vom Wandertag im Januar, vom gelungenen „Bayrischen Abend“ im März und von der Veranstaltung zum 1. Mai.

In den Ausschuss der Schutzhüttengemeinschaft, der der RSV 1920 Wommelshausen ebenso angehört wie die freiwillige Feuerwehr, der Heimat- und Verschönerungsverein und die Damengymnastikgruppe, wurde neu einstimmig Bernd Becker gewählt und Jürgen Klingelhöfer in diesem Amt bestätigt. Rolf Kaiser schied aus diesem Gremium aus.

Spielausschussobmann Daniel Klingelhöfer berichtete, dass für die kommende Saison in Mario Balzer und Ümit Kudure zwei neue Trainer verpflichtet wurden.

Ehrungen

Goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft: Werner Schmitt sowie in Abwesenheit Erich Maser, Jürgen Petri und Christoph Reuter.

Neben zwei Abgängen seien für die Saison 2017/2018 auch drei Neuzugänge zu verzeichnen. Die beiden Senioren-Mannschaften spielen seit Jahren zusammen mit dem SV „Flottweg“ Dernbach in einer Spielgemeinschaft. Die erste Seniorenmannschaft spielte in der A-Klasse lange gegen den Abstieg und belegte schließlich Platz zehn. Für die kommende Saison sei laut Klingelhöfer das Ziel, ­einen Platz im oberen Bereich der Tabelle zu erreichen.

Jugendleiter Tobias Klingelhöfer berichtete, dass der Jugendspielgemeinschaft (JSG) Nachwuchsspieler aus sieben Vereinen angehören. In der Saison 2017/2018 wird die JSG mit 14 Teams am Spielbetrieb teilnehmen. Dies bedeutet, dass etwa 200 Kinder und Jugendliche trainiert und betreut werden müssen. Für den RSV Wommelshausen schnüren derzeit 30 Nachwuchsspieler die Fußballschuhe. Es werde immer schwieriger, geeignete Trainer und Betreuer für die Mannschaften zu finden, sagte der Jugendleiter. Derzeit werde unter Abwägung der Vor- und Nachteile überlegt, ­einen eigenen Jugendförderverein zu gründen.

Aus der Versammlung wurde Kritik daran geäußert, dass der Vorstand über seine Arbeit nicht ausreichend informiere. In der Diskussion ging es auch um den Bau eines Kunstrasenplatzes und um den Anbau an das Sportheim.

Vorsitzende Rink teilte dazu mit, dass die Pläne für den Anbau erstellt seien und derzeit Kostenvoranschläge eingeholt würden. In einer noch einzuberufenden Versammlung sollen die Mitglieder dann über das Bauvorhaben informiert werden.

Ladislaus Szabo erkundigte sich nach dem Stand der Vorbereitungen für die im Jahre 2020 anstehende Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen des RSV. Daniel Klingelhöfer führte dazu aus, dass erste Gespräche mit den Ortsvereinen erfolgt seien. Der RSV alleine sei nicht in der Lage, ein solches Fest zu stemmen.

von Helga Peter

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