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Diskussionsbedarf zum Dorfgemeinschaftshaus

Ortsbeirat Günterod Diskussionsbedarf zum Dorfgemeinschaftshaus

Der Ortsbeirat Günterod ist empört über eine Anregung der Steuerungsgruppe „Integriertes Entwicklungskonzept“, das Dorfgemeinschaftshaus aufzugeben.

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Die Auslastung des Dorfgemeinschaftshauses Günterod war Thema im Ortsbeirat. Im vergangenen Jahr luden zum Beispiel die Landfrauen dort zum Spätsommerfest ein.

Quelle: Peter Piplies

Günterod. In der jüngsten Ortsbeiratssitzung legte Ortsvorsteher Jörg Jakob einen Auszug einer Machbarkeitsstudie­ vor, die ein Architekturbüro­ ­erstellt hat. Die Mitarbeiter des Büros haben dazu auch mit der Steuerungsgruppe „Integriertes Entwicklungskonzept“ (Ikek) gesprochen. Über das Dorfgemeinschaftshaus Günterod heißt es in der Studie: „In der Gruppe gab es Zweifel an der Auslastungsangabe von Günterod.“

Des Weiteren ist die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses in dem Text Thema. Seitens der Bürger gebe es den Wunsch, den angedachten Dorfladen im Dorfgemeinschaftshaus anzusiedeln. Weiter heißt es: „Das Obergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses steht weitestgehend leer, ein Außenraum ist nicht vorhanden. Seitens der Anwesenden gab es die Anregungen, die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses gegebenenfalls in das kirchliche Gemeindehaus zu verlegen und das Dorfgemeinschaftshaus aufzugeben.“

Dorfverein will ehemalige „Bürgermeisterräume“ räumen

Es könne nicht angehen, monierte der Ortsbeirat, dass über den Kopf des Gremiums hinweg eventuell ein solcher Beschluss gefasst werden könne. Dies verbittet sich der Ortsbeirat ausdrücklich. Tamara Reiers und auch Volker Jakob stellten heraus, dass das „kirchliche Gemeindehaus“ eine ­Liegenschaft der evangelischen Kirchengemeinde sei, über die von außen nicht so einfach verfügt werden könne. „Ein Dorfgemeinschaftshaus ist Bestandteil eines Dorfes“, zeigte sich der Ortsbeirat überzeugt.

Der Dorfverein Günterod beabsichtigt, die ehemaligen „Bürgermeisterräume“ im Dorfgemeinschaftshaus zu nutzen. Andree Reiers von der Gemeindeverwaltung teilte dazu mit, dass derzeit geprüft werde, diese Räume eventuell für im kommenden Jahr fehlende Kindergartenplätze zu nutzen.

Während einer Ortsbegehung auf dem Friedhof überzeugte sich das Gremium vom maroden Vorplatz der Friedhofshalle. Dieser Zustand wird offensichtlich von den Wurzeln zweier Bäume verursacht. Nach einstimmigem Votum empfiehlt der Ortsbeirat der Gemeinde, diesen Vorplatz in einen verkehrssicheren Zustand zu bringen. Außerdem soll geprüft werden, inwieweit ein Baum erhalten bleiben kann, der, so die Beschwerde einer Bürgerin, ganzjährig Laub abwerfe und damit in unmittelbarer Nähe befindliche Grabstätten stark beeinträchtige.

von Helga Peter

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