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Gute Noten für den Flowtrail

Mountainbiker Gute Noten für den Flowtrail

Zum Abschluss der Saison gingen einige hundert Mountainbiker auf den Flowtrail in Bad Endbach und powerten sich auf der Strecke richtig aus.

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Auch wenn sie auf das Befahren der rutschigen Holzelemente verzichteten, hatten die Mountainbiker zum Abschluss der Saison auf dem Flowtrail jede Menge Spaß.

Quelle: Sascha Valentin

Bad Endbach. Selbst von den anfänglichen Sturmböen ließen sich die Besucher nicht stören – auch wenn die tatsächlich Auswirkungen auf die Veranstaltung hatten. Bevor die Strecke freigegeben wurde, mussten erst einige kleinere Bäume und Äste entfernt werden, die der Sturm umgeknickt hatte. Dadurch waren die Helfer schon seit dem frühen Morgen am Werke, um den Besuchern optimale Streckenverhältnisse bieten zu können.

Allerdings konnten aufgrund des Wetters nicht alle Teile des Flowtrails befahren werden. Durch den Regen in der Nacht und der vergangenen Tage waren die Holzelemente auf der Strecke teilweise so rutschig, dass die meisten Fahrer darauf verzichteten, diese zu befahren. Doch auch ohne diese Elemente habe die Strecke ihren Reiz und biete ein tolles Abfahrtvergnügen, urteilten viele Mountainbiker aus nah und fern.

Unter ihnen war auch der 34-jährige Lajos Toth, der eigens aus Hanau gekommen war und einige Freunde aus Gelnhausen und Wiesbaden mitgebracht hatte.

Dass sie gute 100 Kilometer zurücklegten, um mit ihren ­Bikes die Downhill-Strecke fahren zu können, habe einen einfachen Grund, erklärte Toth: „Der Flowtrail ist einfach relativ nah. Die sonstigen Bikeparks sind alle weiter weg.“

Kritik: Lift sollte öfter offen sein

Neben den regelmäßigen Gästen wie einer Gruppe Jungs aus Lohra, Weidenhausen und Rachelshausen, zog der Trail auch so manchen Neuling an – so wie Thomas Zelch aus Waldsolms. „Ich wollte das ganze Jahr über schon mal herkommen, aber jetzt hat es endlich geklappt“, freute er sich vor seiner ersten Abfahrt.

Wiederholungstäter ist hingegen Sascha Müller aus Braunfels, der die Strecke und deren Potenzial zwar lobt, aber auch einen Verbesserungsvorschlag loswurde, was die Infrastruktur betrifft: Er sei den Trail schon einmal gefahren, dabei aber mit dem Rad bis zum Startpunkt hochgestrampelt, weil der Lift nicht geöffnet war. „Die Jungs könnten viel mehr Kohle machen, wenn der Lift jedes Wochenende offen wäre“, sagte er. Aber das ist auch ein Personalproblem für den Skiclub, der den Lift auch besetzen muss.

Letztlich hat bei der letzten Abfahrt der Saison aber alles gestimmt und den Mountainbikefreunden weit über das Hinterland hinaus einen tollen Abschluss beschert und dafür gesorgt, dass sie im Frühjahr zur Saisoneröffnung sicherlich wiederkommen.

von Sascha Valentin

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