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Großes Ziel ist die Museumssanierung

Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen Großes Ziel ist die Museumssanierung

Der Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen möchte sein Heimatmuseum sanieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Doch das ehemalige Back- und Rathaus bedarf einer gründlichen Sanierung.

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Unten Backhaus, oben früher Rathaus, Schule und Sozialwohnungen – jetzt Museum: Das Gebäude könnte nach einer kleinen Sanierung wieder zum neuen Leben erwachen, wünscht sich der Verschönerungsverein.

Quelle: Peter Piplies

Wommelshausen. Das Thema kam auf der Jahreshauptversammlung der Heimatfreunde zur Sprache. Zur Zeit kümmern sich Regina Weber und Marion Petri-Velte um das Heimatmuseum in dem Bad Endbacher Ortsteil. Das muss saniert werden.

Das Gebäude diente in früheren Jahrzehnten als Backhaus. In den oberen Geschossen waren zunächst ein Schulsaal und eine Arrestzelle untergebracht. Später wurden sie in Büros für den Bürgermeister und den Gemeinderechner, in Sitzungszimmer sowie kleine „Sozialwohnungen“, Unterkünfte für Obdachlose oder arme durchreisende Handwerker, umgebaut.

1952 wurde das Backhaus mit den beiden Backöfen renoviert und bis 1974 von den Wommelshäusern genutzt. 1986 übernahm der Heimat- und Verschönerungsverein das Gebäude und richtete dort ein kleines Heimatmuseum mit Trachten, Alltagsgegenständen und Handwerkzeugen aus vergangenen Jahrhunderten ein. Nun wollen die Heimatfreunde ihr Museum mehr beleben und einem größeren Publikum zugänglich und interessant machen.

„Museums-Insel“ mit Wiegehäuschen und alter Kirche

Auf Anregung der beiden Initiatorinnen Weber und Petri-Velte gab es bereits eine erste Besichtigung mit Vertretern aus dem Rathaus sowie einem Fachmann aus dem Schlossmuseum in Biedenkopf. In einem nächsten Gespräch soll mit dem Bürgermeister über Fördermöglichkeiten gesprochen werden. Denn die Grundsubstanz sowie das bisherige Museumskonzept konnten bisher die Fachleute begeistern.

Eine weitere genauere Untersuchung soll die möglichen Sanierungskosten ermitteln. Als einen ersten Schritt haben Weber und Petri-Velte die Trachten vor Sonne und Motten geschützt.

In ein zukünftiges (Gesamt-)Museumskonzept könnten auch das gegenüberliegende Wiegehäuschen sowie die alte Kirche von Wommelshausen integriert werden und als „Museums-Insel“ landesweit oder bundesweit beworben werden.

In der Jahreshauptversammlung standen zudem Ehrungen langjähriger treuer­ ­Vereinsmitglieder an. Der Verein hat aktuell 98 Mitglieder und plant für den März einen Mundartabend. Außerdem wollen die Heimatfreunde sich im Sommer wieder an der Bad Endbacher Ferienpassaktion beteiligen.

von Peter Piplies

Für ihre langjährige Vereinstreue ehrte Vorsitzender Andreas Debus (links) und sein Stellvertreter Michael Müller (rechts): ­Heike Schmidt (ab Zweite von links), Regina Weber, Andreas Pfeifer und Oliver Mielich. Foto: Peter Piplies
 
Ehrungen
Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Kurt Burg. 10 Jahre: Heike Schmidt, Regina Weber, Andreas Pfeifer, Oliver Mielich, Daniel Herrmann und Thorsten Brandt.
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