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Explosion zerstört Wohnwagen

von der Polizei Explosion zerstört Wohnwagen

In Bad Endbach ist vermutlich ein Wohnwagen gesprengt worden. Der Schaden wurde bereits am Montag bemerkt. Die Kripo Marburg ermittelt.

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Detailaufnahme des Ausmaßes der Zerstörung des Wohnwagens.

Quelle: Polizei Marburg

Bad Endbach. Die Polizei schließt einen Tatzusammenhang mit der Sprengung eines Hochsitzes in Schlierbach und einem lauten Knall im Steinbruch in Rachelshausen nicht aus und ermittelt nun in einem weiteren Fall einer mutmaßlichen Explosion.

Bereits am Montag wurde der Schaden an dem Wohnwagen, der in einem frei zugänglichen Garten oberhalb der Straße „Am Bewegungsbad“, links von einem Feldweg steht, bemerkt. Laut Angaben der Polizei diente er als Gartenhütte und war nicht verschlossen. Zu den näheren Umständen, die zur Explosion führten, die Art und Weise des Vorgehens und die verwendeten Materialen können bisher noch keine Angaben gemacht werden.

„Die ersten Ermittlungen der Kripo Marburg, insbesondere die Befragung der nächsten Anwohner, brachte bislang weder Hinweise zur Tatzeit noch zu etwaigen verdächtigen Personen“, schreibt Polizeisprecher Martin Ahlich in einer Pressemitteilung. 

Die Kripo bittet um sachdienliche Hinweise und fragt: Wer hat vor Montag einen lauten Knall gehört? Wer hat dort im Garten/an dem Wohnwagen Personen und/oder Fahrzeuge bemerkt? Wer hat verdächtige Äußerungen gehört, die mit der Zerstörung des Wohnwagens oder auch mit den anderen Vorkommnissen in Verbindung stehen könnten? Wer kann Angaben machen zu Personen, die mit explosiven Stoffen experimentieren oder davon erzählt haben?

Ahlich weist darauf hin, dass der Umgang mit diesen offenbar hoch explosiven Stoffen „extrem gefährlich“ ist: „Ein hergestelltes Gemisch selbst ist potentiell gefährlich und birgt immer auch die Gefahr einer ungewollten Entzündung. Für Laien ist weder der Zeitpunkt noch die Auswirkung der Detonation mit unbekannten oder gar selbst zusammengemixten Zutaten absehbar und eigentlich auch nicht berechenbar. Glücklicherweise blieben bislang jegliche Personenschäden aus.“

  • Kriminalpolizei Marburg, Tel. 06421/406-0.
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