Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 9 ° Regen

Navigation:
„Bienen brauchen Vielfalt“

Bienenzuchtverein Hartenrod „Bienen brauchen Vielfalt“

Eine Standschau brachte dem Bienenzuchtverein Hartenrod und Umgebung drei neue Mitglieder ein. Paul Gerhardt, seit fast 50 Jahren dabei, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Voriger Artikel
Gewerbeverein verlost neues Auto
Nächster Artikel
„Es ist gut, dass du gekommen bist“

Zu der Standschau am Bienenstand von Valentin Will (links) in Schlierbach trafen sich zahlreiche Bienenzüchter des Hartenroder ­Vereins zu Fachgesprächen.

Quelle: Helga Peter

Schlierbach. Der Bienenzuchtverein Hartenrod und Umgebung zählt 38 Mitglieder. Die 23 Imker betreuen etwa 130 Bienenvölker, wie der Vorsitzende Erich Wagner berichtete.

Die Standschau des Clubs stand unter dem Motto „Bienen brauchen Vielfalt“ und fand am Bienenstand des Imkers Valentin Will statt. Bei Frühsommerwetter trafen sich die Imker in idyllischer Natur und führten Fachgespräche. Dabei gab der Gastgeber auch einen Einblick in einen seiner Bienenkästen, den er mittels Flaschenzug versetzte und öffnete. Unmittelbar nach dem Öffnen war feiner ­Honiggeruch wahrzunehmen.
Valentin Will zeigte seinen Gästen eine voll besetzte Bienenwabe mit einer Königinnenzelle. Größte Vorsicht war jetzt geboten, damit diese wertvolle Zelle nicht beschädigt wurde.

Vorsitzender Wagner nahm die Standschau zum Anlass, um den Imker Paul Gerhardt zum Ehrenmitglied zu ernennen. Seit 47 Jahren ist der 82-Jährige Mitglied im Bienenzuchtverein Hartenrod. Er bekleidete­ jahrelang das Amt des Zuchtwarts. Erich Wagner überreichte­ Paul Gerhardt eine Urkunde­ des ­Landesverbandes Hessischer Imker.

Kritik an Gebührenbescheid

In unmittelbarer Nähe des Bienenstands hat das neue ­Ehrenmitglied eine Ackerfläche der Größe 14 Ar mit der Bienen­weide und Energiepflanze „Durchwachsene Silphie“ (Silphium perfoliatum L.) angelegt. Diese Bienenweide, davon ist der Imker überzeugt, sei ideal und nicht mit Pflanzenschutzmitteln belastet.

Dass er ­seitens des Regierungspräsidiums zu einer Genehmigungsgebühr ­herangezogen wurde, kann Paul Gerhardt nicht nachvollzie
hen. Er verweist darauf, dass bereits im Jahre 2012 rund 300 Hektar in Deutschland mit ­dieser Bienenweide bepflanzt wurden.

Aus dem Vereinsleben berichtete der Vorsitzende Erich Wagner, dass die diesjährige Honigernte alle Hoffnungen erfülle und der nächste Abschleudertermin nun anstehe.

Damit ein Gedanken- und ­Informationsaustausch der Imker zukünftig untereinander erfolgen kann, lädt der Vorsitzende für diesen Donnerstag, 13. Juli, um 17.30 Uhr zu einer Zusammenkunft an seinem ­Bienenstand „Im Limuch“ in Bad Endbachs Ortsteil Günterod ein. Weitere Treffen sind geplant für den 10. August, 14. September und 12. Oktober, Beginn jeweils 17.30 Uhr.

von Helga Peter

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr