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Auto-Scooter ist in der Schwebe

Kirschenmarkt Auto-Scooter ist in der Schwebe

Aufgrund einer 
Programmänderung lässt die Stadt die Plakate für das größte Volksfest im Landkreis neu drucken. Statt der „Original Biebertaler Musikanten“ sorgen zwei andere Bands für Stimmung im Festzelt.

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ab Montag gesperrt

Freddy‘s Company ist ein Fahrgeschäft, das an einen Autohof angelehnt ist. Die Besucher durchlaufen das Gebäude und erleben dabei einige Überraschungen.

Quelle: privat

Gladenbach. Der Neudruck der Ankündigungsplakate könnte nicht die einzige Änderung sein, die dieses Jahr auf die Organisatoren des Kirschenmarktes zukommt. Mit ihren Eilanträgen hat die Diedenshäuser Schaustellerfamilie Kreuser vor dem Verwaltungsgericht Gießen einen Teilerfolg erzielt. Seit Dienstag weiß der Magistrat der Stadt Gladenbach, dass er die Zulassung von zwei Autoscooter-Fahrbetrieben bis zum 21. Juni neu bewerten muss.

Die Familie Kreuser klagte gegen die Entscheidung des Magistrats, der ihren Autoscooter ablehnte. Zu groß im Vergleich zum Mitkonkurrenten und ohne Wappen der Stadt lauteten zwei von Kreuser genannte Ausschlusskriterien. Dies, obwohl das Fahrgeschäft von den Ausmaßen her identisch und die Familie auf den Wappenwunsch gar nicht hingewiesen worden sei (die OP berichtete). Abgelehnt wurden die Klagen auf Zulassung einer Pizza-Bude und des Enten-Angel-Spiels.

Wegen einer schon feststehenden Änderung lässt die Stadt beziehungsweise die SEB neue Plakate drucken. Auf den bisherigen wurde mit der Beteiligung der „Original Biebertaler Musikanten“ geworben, die am Donnerstag- und Freitagabend die Tanzmusik im Festzelt beisteuern sollten. Stattdessen werden jetzt die Partyband „Würzbuam“ 
am Donnerstagabend sowie die Party- und Volks-Rock-Band „Almrocker“ am Freitagabend die Stimmung im Festzelt anheizen.

Rund 36 Fahrgeschäfte und Buden

Um die Hintergründe des bisher vermutlich noch nie vorgekommenen Programmwechsels zu erfragen, versuchte die OP am Donnerstag vergeblich, Michael Thomas als Geschäftsführer der „Depis UG“ zu erreichen. Die UG ist eine haftungsbeschränkte Form der Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die besser als Mini-GmbH bekannt ist.

Bis auf die ausstehende Autoscooter-Entscheidung steht für Generalpächter Konrad Ruppert nun die Auswahl der Marktbeschicker fest. Rund 36 Fahrgeschäfte und Buden muss der Bad Wildunger nun auf dem Festgelände unterbringen. Eine Aufgabe, die dieses Jahr durch die Hausbaustelle in der Karl-Waldschmidt-Straße erschwert wird.

Neben den zahlreichen Imbissständen gibt es in diesem Jahr wieder das Take-Off, das Frisbee oder die Neuheit Freddy‘s Company, ein Spaßhaus zum Durchlaufen, das viele Überraschungen bietet. Neu ist auch die Schatzinsel. Dort suchen die zahlenden Gäste nach „Diamanten“ im Sand, die je nach Farbe unterschiedlich viele Punkte zum Sammeln für einen Preis bringen.

OP-Leser blicken hinter 
die Kulisse des Jahrmarktes

Das Angebot steht, mit dem Aufbau wird am Montag vor dem Fest begonnen. Ist das Wetter gut, das heißt trocken und nicht wie im vergangenen Jahr zu heiß, rechnet Ruppert an den vier Festtagen vom 30. Juni bis zum 3. Juli mit 80.000 bis 120.000 Jahrmarktbesuchern.

Zehn von ihnen können eine exklusive Führung hinter die Kulissen des Rummelplatzes gewinnen und dabei erfahren, wie ein Fahrgeschäft funktioniert oder was ein gastronomischer Betrieb vor und während des Festes alles leisten können muss.

Wer am Donnerstag, 30. Juni, um 16 Uhr für etwa anderthalb Stunden dabei sein möchte, schreibt mit dem Kennwort „Backstage“ eine E-Mail an gladenbach@op-marburg.de und beantwortet darin die Frage, wie das große Fest in der Einkaufsstadt des Hinterlandes heißt.

von Gianfranco Fain

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