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Aus Kita Altenvers soll mehr werden

Familienzentrum Aus Kita Altenvers soll mehr werden

Wenn das Dorfgemeinschaftshaus dem Trägerverein des Kindergartens gehört, will der seine weiterreichenden Pläne in den nächsten Jahren umsetzen.

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Im bisherigen Dorfgemeinschaftshaus Altenvers will der Träger der Kindertagesstätte in Zukunft ein Familienzentrum etablieren.Foto: Gianfranco Fain

Altenvers. Noch ist der Verkauf des Dorfgemeinschaftshauses Altenvers nicht besiegelt, der Verwaltungsrat des Vereins Weißer Stein wird in der ersten Februarwoche darüber entscheiden, doch es gibt schon weitreichendere Pläne als die Erneuerung und den weiteren Betrieb der Kindertagesstätte durch den Marburger Verein.

Einige Dinge sollen zuerst auf Vordermann gebracht werden

Zuerst würden jedoch einige selbstauferlegte Aufgaben erledigt, die aufgrund der Verhandlungen in der Schwebe waren, erklärt Helmut Koch, Geschäftsführer des Vereins Weißer Stein. Das sind zum einen Auffrischungsarbeiten im Flur des als Kindertagesstätte dienenden Gebäudes sowie die Spielflächen im Freien, die auf Vordermann gebracht werden sollen.

Danach, also vermutlich Anfang des nächsten Jahres, will sich der Verein einem neuen Ziel widmen und dabei auch etwas Neues für die Gemeinde Lohra sowie den weiteren Umkreis schaffen. Im Gebäude des Vereins in Altenvers soll ein Familienzentrum entstehen.

In Altenvers sollen alle Angebote gebündelt werden

Erste Erfahrungen auf diesem Gebiet habe der Verein schon in der Kindertagesstätte Rappelkiste gemacht, in der es einige Beratungsangebote gibt, die unter das Dach eines Familienzentrums passen. Nun sollen in Altenvers alle Angebote des Vereins hinsichtlich Beratung und Betreuung wie zum Beispiel Familienhilfe, Elternschule, Erziehungshilfe, Familienbildung, Elternberatung und Kinderbetreuung gebündelt werden.

„Wir bringen alle nötigen fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen ein“, sieht Koch einen Vorteil des Vereins. Dessen Angebote seien „geradezu prädestiniert“ für ein Familienzentrum mit angeschlossener Kindergruppe. Daraus ergibt sich für Koch ein weiterer Vorteil: Es müssen keine neuen Strukturen aufgebaut werden, was neue Kosten mit sich bringen würde.

Natürlich dürfe man sich ein Familienzentrum in Altenvers nicht so vorstellen wie eines in einer Stadt wie zum Beispiel Marburg. „Es wird angepasst sein an den Bedarf, der vor Ort ist“, grenzt Koch die Vorstellung ein.

von Gianfranco Fain

Ziele des Familienzentrums laut Helmut Koch:
  • Eltern als wichtigste Erzieher wertschätzen, einbinden und beteiligen.
  • Erziehungspartnerschaften zwischen Kindern, Eltern und Erziehern aufbauen.
  • Angebote der Elternbildung und Unterstützungsangebote vorhalten und ausbauen.
  • Erzieherische und persönliche Kompetenzen der Eltern stärken und die Selbstständigkeit von Familien fördern.
  • „Interkulturalität“ berücksichtigen.
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