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Aufregendes Finale macht Lust auf mehr Konzerte

Donnerstags in Gladenbach Aufregendes Finale macht Lust auf mehr Konzerte

Weit mehr als 1000 Besucher feierten zum Abschluss des Festivals „Donnerstags in Gladenbach“ auf dem Marktplatz. Eine Neuauflage der Konzertreihe im kommenden Jahr ist fest geplant.

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Gladenbach. Wie machen die Gladenbacher das nur? Immer, wenn donnerstagabends ein Konzert auf dem Marktplatz ansteht, zeigt sich die Sonne - auch wenn es im Vorfeld noch so sehr geregnet hat. Dies war im vergangenen Jahr so und in diesem Jahr ebenfalls. Kein Wunder, dass sich zum Abschluss des Festivals erneut eine große Menschenmenge auf dem Marktplatz eingefunden hatte.

Zwar hatte die Zahl der Besucher im Vergleich zur Vorwoche etwas abgenommen - immerhin aber waren es erneut mehr 1 000 Besucher, die zu den Klängen der Bands „John Cordi“ und „Bigfoot“ feierten.

Zum Auftakt betrat „John Cordi” die Bühne. Jojo Tunyogi-Csapo (Gesang/Gitarre), Cornelia Davids (Gesang, Gitarre, Keyboard, Percussion), Matthias Ostrowski (Bass/Gesang/Melodica) und Silas Jakob (Percus sion/Drums) präsentierten sowohl eigene Songs als auch bekannte Pophits aus dem Deutschen und Englischen. Die Stärke der Hinterländer Band besteht in einem sparsamen aber gezielt zur Geltung gebrachten Instrumentenspiel. Von Amy McDonald bis Christina Stürmer reichte das in Gladenbach zu Gehör gebrachte musikalische Spektrum der Gruppe. Und auch Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ erklang stimmungsvoll.

Während der Umbauphase überzeugten die „Wild Pearls“ so nennt sich die Tanzgruppe des Gladenbacher Fitnessstudios „Fit for Live” - mit einer flotten Einlage: einem 80er-Medley. In der zweiten Hälfte des Abends ließen es die Musiker von „Bigfoot“ krachen.

Die Band, deren Mitglieder aus Dillenburg und dem Westerwaldkreis stammen, haben sich auf 70er-Jahre-Rock spezialisiert, unternahmen aber mit „Born to be wild“ von Steppenwolf auch einen Exkurs in das Jahr 1969. Immer wieder animierten sie das Publikum zum Mitmachen, das der Aufforderung gern klatschend, tanzend und singend nachkam: Etwa bei dem Rainbow-Hit „Long live Rock’n‘ Roll“. Weiterhin begeisterten Mike Zentgraff (Gitarre), Markus Müller (Bass), Mario Domes (Schlagzeug) und Armin Fiedler (Gesang) auch mit bekannten Songs wie Deep Purples „Smoke on the water”, „All right now” von Free und „Tie your Mother down” von Queen. Die Musiker verabschiedeten sich nicht ohne Zugabe. Organisator Norbert Becker zog im Gespräch mit der OP eine überaus positive Bilanz des Festivals. Dieses habe noch nie so viele Besucher gezählt wie in diesem Jahr. Auch habe sich das Experiment ausgezahlt, „verschiedene Musikrichtungen reinzubringen.“ Eine Neuauflage im kommenden Jahr sei sicher. Für Becker bedeutete der Konzertabend am Donnerstag übrigens die Verlängerung einer großen Feier, denn am Tag zuvor war der Inhaber des Restaurants und Hotels „Zum Treppche” 60 Jahre alt geworden.

von Björn-Uwe Klein

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