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Aufklärung und Vorbeugung stehen im Mittelpunkt

Suchtpräventionstag Aufklärung und Vorbeugung stehen im Mittelpunkt

Um die Einstiegsdroge Cannabis geht es unter anderem am heutigen Montag beim Suchthilfetag im Gladenbacher Haus des Gastes.

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Cannabis hat sich in Deutschland und anderen Industrienationen zu der am häufigsten konsumierten Substanz nach Tabak und Alkohol entwickelt. Foto: Pixelio

Gladenbach. Seit vielen Jahren gibt es den „Runden Tisch Suchtprävention Gladenbach“, der im Zweijahresrhytmus einen Suchthilfetag organisiert. Dabei werden unter anderem die Bereiche Sucht, Abhängigkeit und Gewalt thematisiert.

Der heutige Aktionstag beginnt um 19 Uhr im Haus des Gastes und steht unter dem Motto „Wen stört denn dieses Canna(bisschen)? Helmut Kretz vom Diakonischen Werk Biedenkopf-Gladenbach wird das Programm moderieren.

Nach Grußworten steht um 19.15 Uhr ein Vortrag von Ortwin Schäfer auf dem Programm. Der Diplom-Psychologe der Jugend- und Drogenberatungsstelle „Der Treff“ stellt seinen Beitrag unter den Titel „Am Morgen ein Joint und der Tag ist Dein Freund“ und beschäftigt sich darin mit der Bedeutung, der Wirkung und den Risiken von Cannabis.

Es folgt gegen 19.30 Uhr ein sportlicher Beitrag: Der deutsche Vizemeister Rico Baak wird dem Publikum eine Radsport- Trial-Show präsentieren.

Gegen 20.15 Uhr wird der Diplom-Sozialpädagoge Thomas Graf von der Fachstelle für Suchtprävention in Stadtallendorf einen Vortrag über „Legal Highs“ halten, eine Mischung chemischer Substanzen, die Rauschzustände erzeugen.

Im Foyer des Haus des Gastes werden Infostände von Polizei, Diakonischem Werk, der Suchtberatungsstelle und dem Blauen Kreuz aufgebaut. Eine Ausstellung steht unter dem Titel „Drogenmachtweltschmerz“.

Günter Becker, Leiter des Fachbereiches II der Stadtverwaltung und damit auch zuständig für die Jugendpflege, erläutert den Antrieb zum Suchtpräventionstag in Gladenbach:

„Mit diesem Programm möchten wir über das Thema Drogen informieren und einen Beitrag dazu leisten, dass insbesondere junge Menschen die Gefahren und Risiken von Drogenkonsum kennenlernen und einzuschätzen wissen.“ Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie auch an die Eltern.

„Sie soll dazu beitragen, einen Einblick in das breite Spektrum von gesellschaftlichem Stellenwert, körperlichen und psychischen Folgen von Rauschmittelkonsum und Behandlungsmöglichkeiten zu vermitteln“, erklärt Becker.

Vielen Eltern bereite es große Sorgen, wenn sie den Verdacht hätten, dass ihr Sohn oder ihre Tochter Berührung mit Rauschmitteln haben könnte.

von Hartmut Berge

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