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Arbeiten sollen im Herbst fortgesetzt werden

Renaturierung Arbeiten sollen im Herbst fortgesetzt werden

Bei der Renaturierung handelt es sich um gesetzlich vorgeschriebene Ausgleichsarbeiten für die in den vergangenen 20 Jahren in Lohra entstandenen Neubaugebiete.

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Im Herbst wird die Renaturierung an der Salzböde fortgesetzt.

Quelle: Anita Ruprecht

Lohra. Mitglieder des Ortsbeirats, der Gemeindevertretung, des Gemeindevorstands und interessierte Bürger trafen sich an der Speckbrücke, um gemeinsam mit Landschaftsplaner Ingo Pfeiffer vom Büro Christian Koch die Renaturierungsarbeiten entlang der Salzböde zu begutachten. Der erste Bauabschnitt von der Mappesmühle bis zur Eselsmühle wurde im Frühjahr umgesetzt. Der zweite Bauabschnitt von der Eselsmühle bis zur Etzelmühle soll im Herbst ab Oktober und gegebenenfalls im Frühjahr 2016 erfolgen.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt lägen bei 220000 Euro und blieben damit deutlich unter den im Haushaltsplan veranschlagten 250000 Euro, berichtete Sascha Weisbrod vom gemeindlichen Bauamt. Bei der Renaturierung habe man künstliche Untiefen geschaffen, damit der Gewässerspiegel etwas höher kommt und sich der Bach nicht so tief in sein Bett eingräbt und so Tiefenerosion verhindert werde, erläuterte Pfeiffer. Neu angelegte Hochflutmulden können bei drohendem Hochwasser viel Wasser aufnehmen und in diesem Zusammenhang entstandene Stillwasserbereiche werden nur temporär von Wasser durchflossen, erläuterte Pfeiffer.

Wichtige Lebensräume für Amphibien und Fische

Solche Stellen mit flachen Uferbereichen seien wichtige Lebensräume für Amphibien und die Laichablage von Fischen. Dies alles seien Arbeiten, damit sich die Natur entwickeln könne und eine Steigerung der Artenvielfalt am Bachlauf erreicht werde, erläuterte Pfeiffer.

Im Herbst ab Oktober soll es mit dem 2. Bauabschnitt weiter gehen, sagte er. Unmittelbar vor dem Hochwasserrückhaltebecken in Damm können keine größeren Renaturierungsarbeiten angegangen werden, um die Funktion des Beckens nicht zu beeinträchtigen. Die weitere Ortsbeiratssitzung fand an der Speckbrücke statt.

Der Ortsbeirat befürwortete einstimmig einen Antrag von Kurt Schwald, der Gemeindevorstand solle prüfen, ob zwischen der Bushaltestelle „Neue Mitte“ und der Bushaltestelle „Abzweig Kehna“ in der Lindenstraße eine weitere Bushaltestelle eingerichtet werden kann, weil der Abstand zwischen den beiden Haltestellen recht groß ist. Bürgermeister Georg Gaul informierte die Ortsbeiratsmitglieder, dass am Fußgängerüberweg in der Bahnhofstraße eine Ampelanlage gebaut werden soll. Die Anlage soll voraussichtlich im Juli installiert werden.

von Anita Ruprecht

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