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Mehrheitliches Ja ohne Aussprache

Windpark Stocksol Mehrheitliches Ja ohne Aussprache

Überraschend nahmen zwei Angelburger Ausschüsse den Windpark „Stocksol“ auf die Tagesordnung. Was die Fraktionsvorsitzenden Heinz-Ludwig Interthal (CDU), Christian Schneider (BGL/FWG) und Michael Schmidt (SPD) zuvor absprachen, überraschte selbst Bürgermeister Thomas Beck (SPD).

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Drei Windkraftanlagen – wie hier am Bad Endbacher Hilsberg – sind im Waldgebiet zwischen Frechenhausen und Steinperf im Gebiet „Stocksol“ geplant.

Quelle: Edgar Meistrell

Frechenhausen. Zur Erweiterung der Tagesordnung hoben alle Ausschussmitglieder die Hand und der Windpark war Thema. Auf Becks Einwand zur Anwesenheit der ­Öffentlichkeit durch die Presse versicherte Matthias Beck (BGL/FWG), man sei sich einig, keine Details aus den vertraulichen Unterlagen bekannt zu geben. Darüber werde hinter verschlossenen Türen gesprochen.

Es gehe nur um ein grundsätzliches Signal. Dieser „Grundsatzbeschluss“ wurde ohne eine einzige Wortmeldung gefasst: Sechs Mitglieder des Hauptausschusses sagten Ja zum Windpark; Marcus Schwarz (CDU) bleibt bei seinem Nein. Im Bau- und Planungsausschuss stimmten vier Mitglieder dafür, Eugen Reichwein (CDU) enthielt sich.

Schon 2015 gab es eine knappe Zustimmung zum Teilregionalplan Energie. Darin ist der Windpark „Stocksol“ zwischen Frechenhausen und dem Steffenberger Ort Steinperf mit drei Windkraftanlagen vorgesehen. Beck führte im Frühsommer erste Gespräche mit den politischen Spitzen der Gemeinde. Später äußerte er, dass Angelburg mit „mindestens“ 100.000 Euro als Grundstückspacht pro Jahr rechnen könne.

von Edgar Meistrell

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