Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Lixfelder lehnen Gemeindehaushalt 2017 ab

Ortsbeirat Lixfelder lehnen Gemeindehaushalt 2017 ab

Drei der fünf Ortsvertreter haben gegen den von der Gemeinde Angelburg vorgelegten Etat für dieses Jahr gestimmt, nur zwei dafür.

Nächster Artikel
Formfehler bremst Haushalt aus

Die Gemeinde Angelburg strich aus Lixfeld geforderte Mittel für Straßenunterhaltung um mehr als die Hälfte zusammen.

Quelle: Wolfgang Teuber / pixelio.de

Lixfeld. Ortsvorsteher Matthias Beck war einer derjenigen, die dem Haushalt keine Zustimmung schenken wollten. Er begründete seine Entscheidung damit, dass wesentliche Wünsche des Ortsbeirats an den Haushalt nicht berücksichtigt worden seien. „Ich verstehe, dass wir unter dem Druck stehen, einen ausgeglichenen Haushalt zu haben“, betonte Beck.

Allerdings müsse er als Vertreter für den Ortsteil Lixfeld das Beste für diesen herausholen. Und wenn er sehe, dass die Summe zur Unterhaltung des Straßennetzes von 105.000 auf 50.000 Euro zusammengestrichen wurde, frage er sich, wie weit man mit diesem Betrag in drei Ortsteilen kommt. Außerdem sei der Wunsch des Ortsbeirates nach einer Sanierung sehr maroder Gehwege überhaupt nicht berücksichtigt worden.

Uneinigkeit über 
Anschaffung eines PCs

Beck betonte aber auch, dass seine Entscheidung als Gemeindevertreter über den Haushalt im Parlament womöglich ganz anders aussehen werde. Denn in dieser Rolle müsse er das Gesamtwohl der Gemeinde im Blick haben und nicht nur das eines Ortsteiles.

Zuvor hatte Bürgermeister Thomas Beck (SPD) zu den verschiedenen Wünschen Stellung bezogen, die der Ortsbeirat angemeldet hatte. Erfüllt werden soll unter anderem der Wunsch nach einer Verkehrsberuhigung auf der Gansbach-Brücke in Form von Schwellen. Auch für die Anschaffung eines Edelstahlregals für den Kühlraum sowie die Sanierung der Betoneinfassung einer Mauer in der Bachstraße seien an verschiedenen Stellen Gelder im Haushalt bereitgestellt, sagte Beck.

Kein Geld gibt es hingegen für die Sanierung von Gehwegen, die Einrichtung eines Netzwerkes im Gemeindlichen Zentrum und die Anschaffung eines Computers für das Ortsvorsteher-Büro. Ein Computer könne allerdings auch aus den Mitteln des Ortsbeirats angeschafft werden, erklärte der Bürgermeister.

Dem widersprach der Lixfelder Stefan Fohry. Die freien Verfügungsmittel des Ortsbeirates dienten dazu, Anliegen aus der Bürgerschaft zu unterstützen, die allen Lixfeldern zugutekommen, betonte er. Die Ausstattung des Ortsvorsteher-Büros als Gremium der Gemeinde Angelburg sollte jedoch auch durch diese finanziert werden, ergänzte er.

von Sascha Valentin

Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr